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Review: Languinis – Wortakrobaten an die Macht7 min read

24. Juni 2015 5 min read
Kai Seuthe

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Review: Languinis – Wortakrobaten an die Macht7 min read

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Noch gar nicht so alt ist das für iOS und Android-Geräte verfügbare Spiel Languinis, das wir mal genauer unter die Lupe genommen haben. Meine Haltung zu Free2Play-Spielen ist zwar nicht die beste, aber dennoch sollte man nicht grundsätzlich alle Spiele dieser Art verteufeln, denn hin und wieder verstecken sich darunter auch ganz gute Games. Schlägt Languinis in dieselbe Kerbe wie seine Mitbewerber, kann es spielerisch überzeugen oder lohnt der Download nicht? In unserer kurzen Review erfahrt ihr es.

Grafik und Sound

Languinis
Jep, ist klar

Zunächst fällt die Aufmachung sehr positiv ins Auge. Die Benutzeroberfläche ist bunt und liebevoll gestaltet, die animierten Languinis sind ulkig in Szene gesetzt, die Weltkarte wird gekonnt und lebendig präsentiert. Dahingehend ein deutlicher Pluspunkt zu anderen Games aus dem mobilen Sektor, die häufig schlampig designt sind und spüren lassen, dass Liebe zum Spiel bei den Entwicklern deutlich den x-ten Rang hinter Wirtschaftlichkeit einnimmt. Bei Languinis werden wir sogar durch ein kleines Filmchen in die Hintergrundgeschichte eingeführt, was Nähe zum Spiel und zum Spieler herstellt. Hinzu kommt eine wirklich tolle Vertonung in Bezug auf Sprecher, Musik, die nicht nervt, Geräusche und Stimmen der Languinis. Auch hier ein deutlicher Unterschied zu anderen kostenlosen Spielen.

Wie wird gespielt?

Eine schöne Einführung ins Spiel
Schöne Einführung ins Spiel

Aber was ist Languinis nun eigentlich für ein Spiel? Zunächst macht es den Eindruck, dass es sich um ein simples Puzzlespiel handelt, wobei simpel nicht den Eindruck erwecken soll, es sei leicht. Mit simpel ist ein Abkupfern bekannter Spiele wie Candy Crush Saga gemeint. Unzählige Puzzle“Abenteuer“ laden dazu ein, Steinchen verschiedenster Form, Größe und Farbe in ein vorgegebenes Muster zu bringen, um Punkte zu erzielen, Dinge zu befreien oder das Level sonst wie zu beenden. Das erwähnte Candy Crush Saga war seinerzeit der Vorreiter auf diesem Gebiet, obgleich das Spielprinzip selbstredend seit Jahrzehnten bekannt ist. Doch durch Facebook und etwas später den mobilen Bereich erlangte dieses Spiel eine bis heute ungeschlagene Popularität. Kein Wunder also, dass es viele Nachahmer gibt. Die meisten nerven, weil sie das Original kopieren, andere bringen eigene Ideen mit ein und kreieren etwas halbwegs Neues.

Languinis gehört glücklicherweise zur zweiten Gruppe. Zwar gibt es hier auch wieder Steinchen, die in Dreier- oder Viererreihen aufgelöst werden können, doch statt dass diese dann verschwinden, werden an deren Stellen Buchstaben aufgedeckt. Damit diese Buchstaben nun verschwinden und die diversen Levelziele erreicht werden können, muss ich Wörter bilden. Dabei darf ich kreuz und quer Buchstaben auswählen. Deutlich im Vorteil ist hier, wer einen angemessenen Wortschatz mitbringt. Und das ist das riesengroße Plus von Languinis: Es wird nicht einzig und allein auf Glück und Zufall gesetzt, sondern der talentierte Umgang mit Buchstaben und Wörtern hilft, die Level zu meistern. Dies ist auch das Prinzip, mit dem sich Languinis bewirbt.

Kai Seuthe

Kaius spielt seit der Grundschule und wird das auch noch im Altersheim tun. Er ist als Let's Player KiltKaius unterwegs, schreibt Bücher und macht noch viele andere kreative Dinge. Retro-Spiele mag er, Rechtschreibfehler nicht. Darum kümmert er sich auch darum.
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