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Dying Light – Ein Interview über Ängste, Adrenalinschübe, Fans und … Zombies!9 min read

25. Oktober 2014 5 Minimale Lesezeit

Dying Light – Ein Interview über Ängste, Adrenalinschübe, Fans und … Zombies!9 min read

[dropcap]?[/dropcap]Wird es neben der 4-Player-Koop-Action eigentlich auch einen umfangreichen Multiplayermodus geben?

Ja, es gibt einen 4-Player-Koop-Modus in Dying Light und es gibt einen kompetetiven Multiplayer, der es dir ermöglicht, als der besondere Zombietyp namens Night Hunter zu spielen und andere Überlebende in ihren eigenen Kampagnen-Spielen zu stalken.

[dropcap]?[/dropcap]Hat man alles gesehen, wenn man das Spiel durch hat oder lohnt es sich, dieses mehrmals durchzuspielen?

Das Spiel ist so groß, dass es schwer ist, alles in nur einem Durchgang zu erleben. Alles beruht so sehr auf den dynamischen Systemen, dass es sicher ist, dass du in deinem zweiten oder dritten Durchspielen andere Situationen meistern musst. Die RPG-Elemente wurden sehr gut ausbalanciert – um sie also vollkommen auszureizen, also jeden einzelnen der 75 Skills zu erhalten oder alle Waffen zu sehen, musst du das Spiel mindestens drei Mal beenden.

[dropcap]?[/dropcap]Hellraid ist ja quasi ein Dead Island im Mittelalter. Ist Dying Light so etwas wie ein Dead Island mit erweiterten Fähigkeiten? Worin unterscheidet sich das Spiel?

Ich kann nicht viel zu Hellraid sagen, da ich nicht bei der Entwicklung dieses Titels involviert bin, aber lass mich dir sagen, dass unter der Oberfläche, unter all den Screenshots, die man im Internet findet und hinter den Trailern, die das Team bisher veröffentlicht hat, ein viel komplexeres Spiel steckt, als du vielleicht erwartest.

Um zu Dying Light zurückzukommen: das Spiel ist ein eigenständiges Spiel, da das Spiel so fortgeschritten und so anders als Dead Island ist, dass es unfair wäre, es ein Sequel eines anderen Spiels zu nennen. Ich glaube fest daran, dass wir einen neuen Maßstab für das gesamte Genre setzen.

Dying Light

[dropcap]?[/dropcap]Die offene Spielwelt sieht wirklich, wirklich gut aus. Was für ein System werden wir unter dem Schreibtisch stehen haben müssen, um den Titel in maximalen Details zocken zu können?

Es ist zu früh, um über Details zu sprechen, aber bleibt bitte dran – wir werden PC Spezifikationen enthüllen, sobald wir das Spiel so optimiert haben, dass es auf so vielen Konfigurationen wie nur möglich flüssig läuft. Das sollte jetzt nicht mehr lange dauern.

[dropcap]?[/dropcap]Wie lange dauert ein Tag-Nacht-Zyklus? Sind Minuten Sekunden, läuft alles in Echtzeit ab oder sind die Wechsel geskriptet?

Der Tag-Nacht-Zyklus ist generell dynamisch; es gibt nur wenige Fälle, wo wir die Zeit etwas optimieren, um zusätzliche Atmosphäre während einzelner Abschnitte in den Storymissionen zu garantieren. Der gesamte Zyklus dauert in etwa 40 Minuten und ich glaube, dass wir damit einen guten Mittelweg für die Balance der Tag-Nacht-Länge gefunden haben

[dropcap]?[/dropcap]Was ist der furcheinflößendste Gegner, dem wir im Spiel gegenüber stehen werden?

Dank der Unberechenbarkeit wäre das wohl der Night Hunter – der von echten Menschen kontrollierte, nachtaktive Zombie, der die Spiele anderer Leute überfällt. Doch auch die von der künstlichen Intelligenz gesteuerten Volatiles sind sehr beängstigend – vor allem, wenn sie in Rudeln angreifen, da man dann nie weiß, wo einer dieser Bastarde auftaucht.

[dropcap]?[/dropcap]Gibt es Momente im Game, in dem du selbst beim Zocken vor Schreck aus dem Sessel springst?

Ja! Immer wenn die Nacht hereinbricht, läuft es mir kalt den Rücken runter. Du wirst sehen, was ich meine, wenn du das Spiel spielst: die Intensität der Nacht wird von einem kurzen Moment der Stille eingeleitet, sodass du verstehst, dass hier gleich etwas Unheimliches passiert. Ich liebe diesen Moment in unserem Spiel. Es passt sehr gut zu unserer Tagline – „Good Night, Good Luck.“

Danke an Techland’s Lead Producer Tymon Smektala für das aufschlussreiche Interview! Dying Light erscheint am 27. Januar 2015 für die PS4, PS3, Xbox One, Xbox 360 und den PC.

Caroline Valdenaire

Caro blickt auf eine abwechslungsreiche Spielekarriere zurück - schließlich darf sie sich schon seit Mitte der 90er ein Zockerweibchen nennen. Am liebsten spielt sie im Team, damit sie dann alle - wie im echten Leben - bemuttern kann. Inzwischen haben es ihr vor allem die Survivalspiele angetan. Bei Gameplane ist sie irgendwie Mädchen für alles, hauptsächlich aber Madame Chefredakteurin.
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