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Galactic Civilizations 3 – Preview: Auf zu neuen Welten17 min read

28. Januar 2015 11 Minimale Lesezeit

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Galactic Civilizations 3 – Preview: Auf zu neuen Welten17 min read

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Hallo liebe Spielefreunde und willkommen bei unserer kleinen Vorschau zu Galactic Civilizations 3. Einige von euch werden vielleicht die offiziellen Vorgänger Galactic Civilizations 1 + 2 oder den geistigen Urvater Master of Orion 2 kennen. Stardocks Entertainment hat uns netterweise eine Vorabversion des Spiels überlassen, damit wir euch einen kleinen Einblick geben können. Wie der Name bereits verrät, lenken wir in dem Spiel die Geschicke unseres eigenen Volkes, im Streben um die stärkste Bevölkerung des Weltalls. Das Spiel selbst ist auch über Steam zum stolzen Preis von 45,99 Euro (Stand: 27.01.2015) erhältlich und befindet sich noch in der Betaphase mit der Version 0.40.

Aber setzt euch erstmal in Ruhe hin, schnallt euch an und wir starten die Triebwerke! Mr. Checkov.. ach egal .. ENERGIE!

Die Geschichte

Der Hintergrund von Galactic Civilizations 3 ist schnell erklärt. Die Erde und ihre Verbündeten befinden sich in einem Krieg, welcher die gesamt Galaxie umspannt. Ein Bündnis aus mächtigen Alienrassen hat sämtliche Planeten belagert und die Erde eingekreist. Im Einführungsvideo sehen wir den verzweifelten Anführer der Menschen, der eine noch unbekannte Alienrasse nach dem Grund fragt. Diese macht die Menschheit für die Zerstörung der Galaxie verantwortlich. Just in diesem Moment öffnet sich ein Wurmloch und eine riesige Armada von Menschenschiffen vernichtet sämtliche Angreifer. Kommandoschiff dieser Flotte ist das Kampfschiff Crusader.

Mehr über die Geschichte ist in der bisherigen Beta leider noch nicht zu erfahren.

Galactic Civilizations 3 – Das Spiel

Die Voreinstellungen

Das Spiel ist traditionell rundenbasiert. Erst spielen wir sämtliche Züge wie Schiffsbau, Forschung und Flugrouten der Raumschiffe, dann spielt der Computer die anderen Völker. Zu Beginn einer neuen Partie starten wir zuerst mit einer Fülle von Auswahlmöglichkeiten, die mit der Wahl unseres ausgewählten Volkes anfängt. Denn, obwohl das Einführungsvideo uns die Terraner ans Herz legt, können wir in Galactic Civilizations 3 zwischen acht verschiedenen Rassen wählen. Dabei hat jede Rasse eigene Vorteile oder Fähigkeiten. Sechs dieser Rassen sind bereits spielbar und umfassen folgende Völker:

  • Die Allianz der Terraner: Die Terraner sind das jüngste der galaktischen Völker. Sie haben den sogenannten Hyperdrive-Antrieb entwickelt und zeigen taktisches und diplomatisches Geschick. Sie können sich mit ihren Schiffen weiter von Basen entfernen als andere Völker, haben einen Bonus auf die Produktion von Gütern, bewegen sich ein wenig schneller und werden schneller von anderen Völkern gemocht.
  • Das Drengin Imperium: Die Drengin sind ein Volk von Kriegern und Eroberern, die zumeist jeden töten und aufessen, der nicht zu ihrer Rasse gehört. Sie sind besonders brutal und kriegserfahren und halten mehr aus, als andere Völker. Aufgrund ihrer launischen und kriegerischen Art sind die Drengin aber immer ein wenig unzufrieden.
  • Der altarianische Widerstand: Die Altarianer sind eine selbstgerechte, jedoch freundliche und tief religiöse Rasse. Aus unbekanntem Grund sind sie den Menschen sehr ähnlich. Sie sind sehr schlau und fliegen ein wenig schneller. Zusätzlich sind sie von Natur aus sehr zufrieden, jedoch leicht verwundbar. Sie sind gut organisiert und können andere Wesen gut beeinflussen.
  • Die Iridium Gesellschaft: Die Iridianer sind eine rein kapitalistische Gesellschaft. Sie vertrauen auf die freie Marktwirtschaft und werden von zahlreichen großen Unternehmen geführt. Sie sind mutige und kluge Händler, die sich weit in den Weltraum trauen und sehr gut im Handeln und dem Erwirtschaften von Geld sind. Leider sind sie zu einem Großteil unfruchtbar, weshalb ihre Bevölkerung nur schwach wächst.
  • Das Krynn Syndikat: Das Krynn Syndikat ist ein Zusammenschluß verschiedener Völker, die sich eine gemeinsame Religion teilen. Sie alle sind tief religiös und werden von einem geheimen Bund innerhalb der Glaubensgemeinschaft gelenkt. Sie sind abenteuerfreudig, haben sehr schnelle Schiffe und sind überaus fruchtbar. Obwohl sie viele Neuigkeiten durch ihre regen Handelsbeziehungen sammeln, mischen sie sich selten in fremde Angelegenheiten ein und werden auch nicht gern gesehen.
  • Die Yor Singularität: Die Yor sind intelligente und empfindsame Maschinen. Sie müssen nicht essen und sich auch nicht fortpflanzen. Stattdessen vermehren sie sich, indem sie weitere Maschine ihrer Art bauen. Sind sind gut organisiert und sehr produktiv. Aufgrund ihres Daseins als Maschinen, sind sie sehr robust gegen äußere Einflüsse, werden aber auch von anderen Rassen mit Skepsis betrachtet.
  • Weitere Rassen: Zwei weitere Rassen sind aktuell noch in der Planung, jedoch noch nicht in das Spiel integriert.
Galactic Civilizations 3 - Völkerwahl Neu

Haben wir uns nun für eine Seite entschieden, dann können wir zahlreiche Einstellungen am neuen Spiel vornehmen. So können wir die Größe der Galaxie und die Verteilung ihrer Planeten ebenso anpassen, wie die Siegesbedingungen. Das Spiel gewinnen kann man durch sechs verschiedene Optionen:

1. Eroberung: Vernichtet eure Feinde und herrscht über die Galaxie

2. Einfluss: Ihr müsst nicht kämpfen, wenn euer Volk das beste ist.

3. Forschung: Erlangt den ultimativen technologischen Durchbruch.

4. Aufstieg: Sammelt Kristalle des Aufstiegs und steigt in eine höhere Daseinsform auf.

5. Allianzen: Bringt durch Diplomatie den Frieden in die Galaxie.

6. Rundenbeschränkung: Vernichtet eure Feinde, bevor die vorgegebene Anzahl an Spielzügen abläuft.

Habt ihr euch für die passenden Siegesbedingungen entschieden, dann geht es weiter mit den Spieleinstellungen. Hier könnt ihr die Häufigkeit von Piratenangriffen oder galaktischen Ereignissen bestimmen und verschiedene Geschehnisse des Spiel, wie den Tausch von Technologien, verbieten. Anschließend wählt ihr noch die weiteren Völker der Karte und deren Schwierigkeitsstufe aus. In Galatic Civilizations 3 gibt es fünf mögliche Schwierigkeitsstufen: Beginner, Normal, Talentiert, Genie und Göttlich. Zusätzlich können wir den Schwierigkeitsgrad auch auf Zufällig einstellen und dem Computer so die Einstellung überlassen.

André startete sein Spielerdasein zu Zeiten des ersten Commodore 64. Grund der Sucht war das Actionspiel Loadrunner. Seitdem treibt er in verschiedenen Spielecommunities sein Unwesen. Nach Stationen bei Deutschlands kranker Horde in Counterstrike 1.6 ging es über das Browserspiel GalaxyNetwork, wo er später als GameMaster tätig war, zum Suchtspiel World of Warcraft. Hier durfte er sich bei der deutschen Gilde Affenjungs INC voll austoben.
2 Comments
  1. Michael Tessmann

    Hallo, an sich ein Klasse Artikel, nur bei dem Fazit merkt man, dass der Autor den Vorgänger nicht gespielt hat. - Befehl bewachen -> nach Beginn einer Runde wird das Schiff automatisch aktiviert, wenn ein Gegner in Reichweite ist. - Befehl beschützen -> sichert den Standort des Schiffes, z.B. eine Basis oder Transporter. Greift ein Gegner an, kämpft er gegen das Schiff (ausser wenn die Basis schon mehr Kampfkraft als das Schiff besitzt). Diese Funktion eignet sich gut zum "Parken" von Kampfschiffen und Transportern, um z.B. nach und nach eine größere Flotte aufzubauen. Ein automatisches Angreifen auf "Nachbarfeldern" gab es noch nie. - Der Sinn der Flotte bestand schon immer darin, Schiffe zu bündeln, um die Kapfkraft zu erhöhen. Dabei hat die Flotte natürlich so viel Bewegungspunkte, wie die langsamste Einheit. Die Anzahl der möglichen Schiffe richtet sich nach der Logistikfähigkeit, welche wie alles erforscht werden muss. Also am Anfang vielleicht nur 2 oder 3 Schiffe, später deutlich mehr. Die benötigten Logistikpunkte eines Schiffes richten sich auch nach der Schiffsgröße (beim Vorgänger Klein-3, Mittel-5, Groß-7, Riesig-10 Punkte). Genauso verhält es sich auch mit Transportschiffen, viel Glück bei der Invasion eines Planeten mit nur einem Transporter. Das kann später im Spiel zwar glücken, wenn man Technologien zur Erhöhung der Kampfkraft erforscht und einen unterlegenen Gegner angreift, aber zu Beginn des Spiel wird das nix... Bei Flotten konnte im Vorgänger auch die bewachen oder beschützen-Funktion aktiviert werden. Natürlich nicht bei einzelnen Schiffen der Flotte, dafür kann man die dann ja auflösen. - Auch das "Problem" der Konstruktionsschiffe ist keines. Anfangs hat man nur eine sehr geringe Produktion, mit fortlaufender Spieldauer und besseren Fabriken, dauert die Produktion eines Kostruktionsschiffes nur noch wenige, oder gar nur eine Runde. Dies verhindert, dass zu Beginn des Spiels eine viel zu schnelle Ausbreitung in der Galaxie stattfindet. Im späteren Spielverlauf haben "gute" Sternenbasen einen erheblichen Einfluss, z.B. auf die Finanzen (kombiniert mit Handelsrouten) und die Produktion von Planeten. Ich hoffe dass für den Autor jetzt einige Sachen klarer sind, also bitte beim nächsten Testbericht nicht das Spiel denunzieren, nur weil man absolut 0 Erfahrung hat. Also einfach mal 2-3 Spiele machen, auch mit größerer Karte (dann erschließt sich auch der Sinn der Sternenbasen am Anfang, Stichwort begrenzte Reichweite). Wünschenswert wäre allerdings ein Testbericht von einem Autor, der auch den Vorgänger kennt und z.B. Verbesserungen und Unterschiede beschreiben kann. Mit freundlichen Grüßen, Michael

    • André Göldner

      Hallo Michael, zuerst einmal möchte ich mich sehr für dein ehrliches Feedback bedanken. Ich gebe Dir völlig recht, ich habe die Vorgänger nicht gespielt, allerdings habe ich diverse ähnliche Strategiespiele gespielt und finde eine ehrliche Preview darf nicht nur einen Vergleich mit den Vorgängern enthalten (was aber durchaus angebracht ist, um Steigerungen in der Entwicklung zu zeigen), sondern muss sich an den Großteil der Neueinsteiger richten und daher einen Vergleich mit der Konkurrenz anstreben. Hier haben sich meiner Meinung nach nun einmal deutliche Mängel gezeigt. Da viele Knöpfe und Funktionen noch keine Beschreibung enthalten, sind verschiedene Knöpfe mit einem vermeintlich gleichen Effekt für Neulinge noch nicht zu unterscheiden. Alles in allem wirst du allerdings gemerkt haben, dass ich Galactic Civilisations III durchaus interessant und vielversprechend fand und wir sicher im Laufe der Entwicklung noch einmal einen Blick hineinwerfen. (Dabei werden mir deine Tipps sicher helfen. Vielen Dank dafür!) Schöne Grüße aus der Redaktion :) André

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