Reviews Xbox Xbox One

Halo: The Master Chief Collection – Die Halo-Saga im Test7 min read

10. November 2014 4 Minimale Lesezeit
Patrick Kirst

author:

Halo: The Master Chief Collection – Die Halo-Saga im Test7 min read

Reading Time: 4 minutes

Unzählige Stunden Spielspaß!

Ihr erhaltet also vier komplette Kampagnen, die ihr im Singleplayer und auch im Coop-Modus durchspielen könnt. Wie der Name des Spiels schon verrät, werdet ihr aber nicht ODST, Reach oder Halo Wars spielen können.

Halo

Spielerisch gibt es nicht viel Neues. Ihr erhaltet das typische Halo-Gameplay. Veteranen werden sich sofort zurecht finden, Neulinge der Serie müssen sich erst an einige Sachen gewöhnen. So ist die Steuerung des Warthog nach wie vor eher schwammig, die Granaten werden mit dem LT-Trigger geworfen und noch so ein, zwei Steuerungsfeinheiten werden euch zu Beginn ein paar Bildschirmtode kosten, das stellt aber kein Problem dar. Alles in Allem spielt sich das Spiel fantastisch. Nicht umsonst ist die Halo-Serie die Serie, die Shooter auf der Konsole der breiten Masse zugänglich gemacht hat.

Inhaltlich wurden die Titel größtenteils so gelassen, wie ihr sie kennt – egal ob es sich um die positiven oder negativen Elemente handelt. Das Backtracking in Halo 1 nervt heute nicht weniger als vor 13 Jahren. Eine besonders gute Idee hatten die Entwickler mit den Spielelisten: Hier könnt ihr eure Lieblingsmissionen aneinanderreihen, um sie nacheinander zu zocken. Konsequenterweise wurde komplett darauf verzichtet, dass ihr einmal alle Kampagnen durchspielen müsst, um dieses Feature benutzen zu können. Ihr könnt also schon von Beginn an eine (oder mehrere) Missionen auswählen und zocken – egal ob sie sich am Anfang, in der Mitte oder am Ende des jeweiligen Spiels befindet.

Halo

Neben den Kampagnen erhaltet ihr in der Halo: The Master Chief Collection auch sämtliche Multiplayermaps, inklusive bisher exklusiven PC-Maps. Das bedeutet: Ihr habt Zugriff auf über 100 Karten und unzählige Spielmodi. Ihr dürft euch also nach Herzenslust austoben. Ein besonderes Schmankerl bildet dabei die Möglichkeit, so ziemlich alles einstellen zu können, was ihr wollt. So könnt ihr das Multiplayermatch eurer Träume erschaffen. Solltet ihr aber bisher nichts mit dem Mehrspielermodus von Halo anfangen können, dann werdet ihr auch hier nicht zum Fan bekehrt. Lobend hervorheben möchten wir noch den Forge-Editor, mit dem ihr eure Karten individualisieren könnt, fast wie auf dem PC. Natürlich dürft ihr eure Kreationen im Anschluss mit allen Spielern teilen.

Achtung: Solltet ihr Halo: The Master Chief Edition zum ersten mal in eure Xbox One einlegen, müsst ihr einen 15GB großen Day One-Patch herunterladen, der den kompletten Multiplayer-Modus in das Spiel einfügt. Leider gibt es dazu keine Alternative, falls ihr eine langsame Internetleitung habt.

Patrick Kirst

Nintendo is love. Nintendo is life.
Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.