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Kein Platz für Cyberbullies in Killing Floor 22 min read

30. April 2015 2 Minimale Lesezeit

Kein Platz für Cyberbullies in Killing Floor 22 min read

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In Killing Floor 2 von Tripwire Interactive geht es hart zur Sache und das Spiel ist mit Sicherheit kein Kindergeburtstag. Nun sind fliegende Köpfe und literweise Blut eine Sache und die überdrehte und explizite Gewalt passt auch gut zum apokalyptischen Szenario. Wie sich allerdings die Spieler untereinander verhalten, das steht auf einem ganz anderen Blatt. Das man trotz aller spielerischen Härte auf ein vernünftiges und menschliches Miteinander Wert legt, das zeigen die jüngsten Änderungen der EULA (Endbenutzer-Lizenzvertrag) für Killing Floor 2. Wer sich nämlich permanent und penetrant asozial verhält, der muss damit rechnen, dass ihm der Zugang zum Spiel gesperrt wird.

Genau genommen geht es dabei um zwei Abschnitte aus der EULA, welche wir hier zitieren:

We have the right to stop you from acting in a manner we don’t like, regardless if it’s your server.
„We also will not tolerate anyone using the game, or any servers or forums provided for the game, to be continually or repeatedly abusive to other players. This includes, but is not limited to, „griefing“, racist bigotry, sexism or any other forms of „cyber bullying“.

We must approve all your mods, we dont want anything we consider obscene.
Your Mods must not contain any sexually explicit, harmful, threatening, abusive, defamatory, obscene, hateful, racially or ethnically offensive imagery

Diese beiden Absätze sprechen zwar eine recht deutliche Sprache, sorgten aber innerhalb der Community für so einige Fragezeichen über den Köpfen. Da viele Fragen der Umsetzung dieser Regeln offen blieben, wendete sich Alan Wilson, der Vizepräsident, an die Community und versuchte für mehr Klarheit zu sorgen.

Das komplette Statement könnt ihr hier finden. Wir haben für euch aber die relevanten und wichtigen Aussagen gesammelt, zusammengefasst und übersetzt:

  • Man hat sich dazu entschlossen diese Punkte in EULA aufzunehmen, weil man in der Vergangenheit entsprechende Erfahrungen mit wirklich bösen Spielern gemacht hat, welche ein mehr als nur schlechtes Verhalten an den Tag gelegt haben. Konkret gesagt geht es da um ein Verhalten das nicht nur in Multiplay-Spielen keinen Platz haben darf, sondern auch in einer funktionierenden Zivilgesellschaft.
  • Tripwire Interactive wird nicht Moralpolizei auf Gameservern spielen. Für die Moderation der Server, sind in erster Linie die jeweiligen Betreiber zuständig. Davon mal abgesehen, hätte man auch schlicht und einfach keine Zeit dafür.
  • In 10 Jahren Firmengeschichte, musste man erst bei zwei Personen zu dem Schritt greifen und ihnen den Zugang zum Spiel verwehren. Man muss also nicht davon ausgehen das reihenweise CD-Keys für Killing Floor 2 gesperrt werden.

So sollte es für 99,999% der Spieler keine Probleme geben und man hat nicht die Absicht Spieler oder Server zu überwachen.

Benjamin Fleschenberg

Benny hat mit der Zockerei angefangen, als man sich auf dem Schulhof noch zwischen SEGA und Nintendo entscheiden musste. Er hat sich für den SEGA Mega Drive entschieden und die Entscheidung bis heute nicht bereut. Mit dem Geld zur Konfirmation gab es dann den ersten eigenen Rechner. Nach wie vor dem Rechenknecht treu ergeben und deshalb hauptsächlich in Genres unterwegs, die dort zu Hause sind.
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