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Playstation Experience – Abenteuer „Virtuelle Realität“10 min read

14. April 2017 6 Minimale Lesezeit
Gilles Tanson

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Playstation Experience – Abenteuer „Virtuelle Realität“10 min read

Reading Time: 6 minutes

Starblood Arena

Starblood Arena ist, anders als Farpoint, etwas chaotischer und eindimensionaler, dennoch nicht weniger interessant. Die Hauptaufgabe des Spielers ist, sich mit seinem Raumschiff in einer Arena gegen seine Widersacher durchzusetzen. Ein klassisches Deathmatch, in der Verpackung eines futuristischen VR-Titels.

Playstation Experience Starblood Arena

Anfangs startet der Spieler in der Basis, in der er seinen Charakter auswählen kann. Alle Charaktere haben unterschiedliche Attribute und Fähigkeiten. Schließlich soll der Spieler einen Kämpfer aussuchen, der zu seinem Stil passt. Danach kann es dann auch schon losgehen. Die Tore der Basis öffnen sich und schon befinde ich mich mitten im Gefecht.

Zielen funktioniert, wie man sich denken kann, durch Drehen des Kopfes. Direkt in Blickrichtung befindet sich das Fadenkreuz. Dazu bewegt sich das Schiff auch mit den Analog-Sticks nach oben und unten sowie links und rechts. Mit den Schultertasten kann ich die Waffen abfeuern. Davon gibt es natürlich auch mehrere, man muss sie aber vorher auswählen. Indem ich mich in der Arena umschaue, entdecke ich meine ersten Widersacher. Einmal anvisiert, beginnt das wilde Gefecht.

An grellen Farben und bunten Explosionen haben die Entwickler offenkundig nicht gespart. Die Geschosse fliegen mit großer Farbvielfalt haarscharf an meinem Cockpit vorbei und auch die Gegner kommen mir manchmal gefährlich nahe. Das alles kann schon ein wenig überfordernd sein. Denn wenn man vollkommen unerfahren in der virtuellen Realität unterwegs ist, könnte ein leichtes Schwindelgefühl auftreten. Da ich die Brille schon einige Male auf hatte, wurde mir erst nach einigen Minuten etwas schwindelig. Die Farben haben dabei nicht zur Entspannung beigetragen.

Das Gameplay hat nach der kurzen Spielzeit ebenfalls seinen Reiz verloren. Anfangs war es noch spektakulär, mitten im Gefecht zu sitzen und sich in dem Cockpit umschauen zu können. Sobald ich mich allerdings an die virtuelle Realität gewöhnt und zahlreiche Gegner platt gemacht hatte, wurde es etwas eintönig. Das kann natürlich auch daran gelegen haben, dass ich nur eine Karte spielen konnte. Dennoch fehlen dem Spiel andere Spielmodi oder besondere Interaktionsmöglichkeiten. Nur im Raumschiff zu sitzen und andere Raumschiffe abzuballern, kann auf Dauer langweilig werden. Eine Story wäre hier auch nicht fehl am Platz.

Gilles Tanson

Was damals mit dem Game Boy Color anfing, ist zu einer echten Leidenschaft für Spiele herangewachsen. Wahrscheinlich auch deswegen habe ich mich entschieden, Games Engineering zu studieren. Spiele sind etwas besonderes und jedes Einzelne hat seine ganz eigene und faszinierende Geschichte zu erzählen. Mich haben überwiegend die Playstation Konsolen begleitet, aber ich habe mir jetzt auch mal einen richtigen Gaming-PC zusammengebastelt. Spielspaß garantiert.
One Comment
  1. Michael

    Es mag ja Leute geben die sind im allgemeinen etwas skeptisch. Also was neue, oder in diesem Falle, wiederbelebte Technologien angeht. Aber ich muss ehrlich zugeben das ich positiv überrascht war. Zwar habe ich mir keine VR Brille gekauft (PS4, Brille und Spiele waren ausgeliehen) aber da kann dieses mal wirklich etwas draus werden. Leider fällt aber auf das die PS4 etwas schwach für VR ist, PCs dafür aber ne miese Spieleauswahl haben. Ich denke aber das sich das ändern wird. Bei den Konsolen wie auch bei den Spielen für den PC!

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