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Playstation Experience – Prey, Crash Bandicoot, Gran Turismo und mehr15 min read

12. April 2017 9 Minimale Lesezeit
Gilles Tanson

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Playstation Experience – Prey, Crash Bandicoot, Gran Turismo und mehr15 min read

Reading Time: 9 minutes

Little Nightmares

Little Nightmares ist ein Indiespiel mit einem ganz besonderen Charakter, sowohl wörtlich als auch im übertragenden Sinn. Der Protagonist des Spiels ist ein kleines Männchen im Regenmantel, welcher sich, wie der Name schon sagt, durch seine Alpträume bewegt. Die düstere Stimmung und sehr interessant aussehende Figuren geben dem Ganzen seine besondere Stimmung. Die Level, die ich spielen konnte waren einfach gestaltet, erfüllten aber genau ihren Zweck. Ich bekam immer ein mulmiges Gefühl, da das kleine Männchen durch nur spärlich beleuchtete Zimmer tapsen musste.

Little Nightmares
Man trifft in den Leveln immer auf kleine Männchen mit dreieckigen Hüten.

Die Aufgabe des Spielers ist es, sich durch die Alpträume zu bewegen, ohne von den in besonderem Maße hässlichen Kreaturen entdeckt zu werden. Dabei gilt es auch, das eine oder andere Rätsel zu lösen. Durch Bewegen von Objekten oder durch waghalsige Klettereinlagen avanciert man sich durch ein Schlafzimmer, eine Küche und ein Lager. Die ausführbaren Aktionen sind auf das Nötigste beschränkt. Springen, Kriechen, Greifen und ein Licht mit dem Feuerzeug erschaffen reichen bereits aus. Im ersten Zimmer schaue ich mich um, was ich machen könnte und sehe, dass hinter einem Regal eine Öffnung ist. Indem ich mich an den Regalbrettern festhalte, kann ich nach oben klettern. Natürlich konnte ich auf dem Weg auch einige Tontöpfe und andere Dinge runterschmeißen, die mit einem schönen Krachen auf dem Boden aufschlugen. In diesem Zimmer kann ich das noch machen, im nächsten sollte ich davon aber absehen.

Denn dort befindet sich die Küche mit dem Koch. Dieser sieht alles andere als freundlich und einladend aus. Nachdem ich mich unabsichtlich aus dem Schatten bewegt habe, lief er auch schon mit einem erschreckenden Brüllen auf mich zu. Hier wird schon deutlich, womit das Spiel arbeitet. Sehr gute Sounds und erschreckend aussehende Gegenspieler liessen mich wirklich an einen Alptraum glauben. Das Ausnutzen von Licht- und Schattenspiel funktioniert auch erschreckend gut. Im Schatten ist es wirklich so dunkel, dass man nicht umhin kommt, sein Lichtchen zu entzünden. Das wiederum lässt die Gegner aufmerksam werden und man wird entdeckt. Dann kann man das Level noch einmal von vorne beginnen. Es ist also ein feines Händchen für Timing gefragt.

Auch die Rätsel sind knifflig und anspruchsvoll. Ich musste hin und wieder um die Ecke denken, um weiter zu kommen. Das alles zusammengenommen macht Little Nightmares zu einem wirklich guten Indie Spiel, welches man sich wirklich einmal anschauen sollte. Vor allem, wenn man noch Stoff für Alpträume benötigt. Allerdings gibt es auch die eine oder andere Schwachstelle. Zum Beispiel ist die Sidescroller Ansicht nicht ganz optimal, wenn man einem Gegner ungesehen entwischen will. Denn obwohl sie zu weit weg sind, um auf den Bildschirm zu passen, können sie einen trotzdem noch entdecken. Sie könnten ja trotzdem in unsere Richtung geschaut haben. Manchmal hat auch das Greifen nicht hundertprozentig funktioniert. Dann kamen komische Bewegungen heraus, obwohl das Objekt sich nicht bewegt hatte. Dies ist aber nichts, was das Erlebnis zu sehr beeinträchtigen würde.

Gilles Tanson

Was damals mit dem Game Boy Color anfing, ist zu einer echten Leidenschaft für Spiele herangewachsen. Wahrscheinlich auch deswegen habe ich mich entschieden, Games Engineering zu studieren. Spiele sind etwas besonderes und jedes Einzelne hat seine ganz eigene und faszinierende Geschichte zu erzählen. Mich haben überwiegend die Playstation Konsolen begleitet, aber ich habe mir jetzt auch mal einen richtigen Gaming-PC zusammengebastelt. Spielspaß garantiert.
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