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Preview: The Mandate – Unsere Einblicke von der Gamescom5 min read

11. August 2015 4 Minimale Lesezeit

Preview: The Mandate – Unsere Einblicke von der Gamescom5 min read

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Morgenstund hat Gold im Mund. Während auf der Gamescom am Freitag noch der eine oder andere Pressekollege dezent in den Seilen und verkatert von der Party am Vorabend war, haben wir uns zum Stand von EuroVideo/Nordic Games, beziehungsweise dem dortigen booth von Perihelion Interactive aufgemacht und uns ihr Spiel The Mandate angeguckt. Man kann durchaus sagen, dass es sich gelohnt hat, nicht bis Fünf Uhr morgens die Puppen tanzen zu lassen.

Jeder fängt mal klein an

The Mandate ist kein Simulator für Lokalpolitik im Saarland, sondern eine auf den ersten Blick recht abenteuerliche Mischung aus verschiedenen Spielen. Als Inspiration haben den Entwicklern nämlich Spiele wie Sid Meier’s Pirates (ohne tanzen!), Assassins Creed: Black Flag und Faster Than Light gedient. Das liest sich jetzt auf dem Papier wie eine ziemlich wilde Mischung, macht letztendlich aber durchaus Sinn und konnte uns in dem, was wir gesehen haben, auch überzeugen und hat sogar noch Lust auf mehr gemacht.

In The Mandate begebt ihr euch als Captain eines Raumschiffes in eine offene Spielwelt und macht dort, je nach eurer Vorliebe, den Weltraum sicherer oder unsicherer. Spielerisch steht es euch nämlich relativ offen, ob ihr als guter Samariter oder fieser Pirat unterwegs sein möchtet. Auch wenn das All groß ist, so seid ihr natürlich nicht alleine und in The Mandate sind insgesamt fünf weitere Fraktionen unterwegs. Jede Fraktion hat ihre eigene Agenda und auch ihren eigenen Moralkompass. Dabei wird von den Entwicklern viel Wert darauf gelegt, dass weder die Fraktionen noch die Spieler in strikter Schwarz-Weiß-Malerei dargestellt werden. Manchmal können gute, positive Ziele letztendlich nur mittels weniger guten Taten erreicht werden. Das hat dann entsprechend auch Auswirkungen auf die Einstellung der verschiedenen Fraktionen zu euch, was wiederum direkt das Verhalten beeinflussen kann. Nun ziehen eure Taten und Aktionen nicht nur angemessen große Kreise, sondern haben auch intern Auswirkungen.

The Mandate

Eines der Kernelemente von The Mandate soll das Zusammenspiel von Schiff und Crew sein. Hierbei möchte man beide Teile nicht getrennt voneinander, sondern als Einheit sehen und auch so spielen. Ihr euer Schiff modular ausbauen und entsprechend weiterentwickeln. Dadurch sind bis zu 36 Schiffsvarianten möglich, aber eure Spielweise und eure Stärke ist zu einem großen Teil auch von eurer Crew abhängig. Nun soll eure Crew aber nicht nur als blanke Statistik in einem Menü aufgelistet sein, auch spielerisch soll sie Einfluss nehmen. Wenn ihr zum Beispiel in einem Kampf schwere Treffer im Maschinenraum kassiert, dann kann das dazu führen, dass die Mitglieder vor Ort darunter leiden und ihr einen guten Offizier oder ein hoffnungsvolles Crewmitglied verliert. Wie bereits angesprochen, kann sich nicht nur euer Schiff weiterentwickeln, auch eure Besatzung bleibt nicht auf dem selben Entwicklungsstand fixiert. Crewmitglieder können zu Offizieren werden und eure Offiziere können später eigene Schiffe oder sogar ganze Raumstationen übernehmen.

Benjamin Fleschenberg

Benny hat mit der Zockerei angefangen, als man sich auf dem Schulhof noch zwischen SEGA und Nintendo entscheiden musste. Er hat sich für den SEGA Mega Drive entschieden und die Entscheidung bis heute nicht bereut. Mit dem Geld zur Konfirmation gab es dann den ersten eigenen Rechner. Nach wie vor dem Rechenknecht treu ergeben und deshalb hauptsächlich in Genres unterwegs, die dort zu Hause sind.
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