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Preview: Big Pharma – Puzzle dich reich!4 min read

18. Juli 2015 3 Minimale Lesezeit

Preview: Big Pharma – Puzzle dich reich!4 min read

Twice Circled und Positech Games bringen mit Big Pharma eine Mischung aus Tycoongame und Puzzlespiel unter die Leute. Klingt komisch? Richtig. Wir durften uns eine frühe Version davon anschauen und verraten euch in unserer Preview, ob diese ungewöhnliche Kombination funktioniert.

Die Version

Wir haben uns Big Pharma in den Versionen 0.40 bis 0.43 angeschaut, welche bei Twice Circled etwas irreführend als „Open Beta“ bezeichnet werden. Ihre „Open Beta“ bedeutet, dass Vorbesteller sofort diese Pre-Release Version runterladen und spielen können – offen ist etwas anderes. Aber das nur am Rande. Die von uns angetesteten Versionen machten durch die Bank weg einen sehr stabilen und gut spielbaren Eindruck. Die einzelnen Revisionen brachten kleinere zusätzliche Features, Bugfixing und Balancing. Alles in allem machte das Spiel einen ausgereifteren und fehlerfreieren Eindruck als so manche AAA Produktion der letzten Zeit (ja Warner Bros., ich meine euer Arkham Knight!).

Die Grundidee

Big Pharma

In Big Pharma werdet ihr, wer hätte das Gedacht, Chef eines Unternehmens, das Medikamente herstellt. Dazu baut ihr die Produktionslinien auf, in denen ihr, für jedes Spiel zufällig generierte, Rohstoffe so lang bearbeitet, bis ihr sie in eine medizinisch wirksame Konzentration gebracht und dann zu handlichen Pillen oder Cremes verarbeitet. Das geschieht in aktuell 25 verschiedenen Szenarien mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. „Ansteigend“ kann man das nicht nennen, da jedes Szenario von Beginn an frei auswählbar ist. Man sucht sich seinen Herausforderungslevel also selbst.

Wie schwer ein Szenario ist, wird, wie in einem Tycoonspiel üblich, von Faktoren wie Konkurrenz, finanziellen Zielen und der Zugänglichkeit der Märkte bestimmt. Während ihr es in den einfachsten Szenarien mit einem, dazu noch äußerst trantütigen, Konkurrenten zu tun habt, nimmt deren Zahl und Expertise hinterher deutlich zu. Und die potenziellen Abnehmer für eure Medikamente nehmen ab.

Big Pharma

Das Spiel selbst

Ihr beginnt das Spiel in einer leeren Produktionshalle mit verschiedenen Verbindungspunkten, Sockets genannt, in den Wänden. Über diese Sockets könnt ihr Rohstoffe importieren und fertige Produkte exportieren. Dazu legt ihr Produktionsstraßen in Form von Förderbandsystemen an. Durch diese führt ihr die Rohstoffe durch verschiedene Verarbeitungsschritte, wie beispielsweise die Erhöhung oder Verringerung der Wirkstoffkonzentration. Jeder Rohstoff hat dabei mindestens eine positive Wirkung und Nebenwirkungen, auf vier möglichen „Slots“. So kann beispielsweise auf Slot 1 ein Wirkstoff gegen Husten liegen, auf Slot 2 die Nebenwirkung Müdigkeit, Slots 3 und 4 sind frei. Wenn das nun mit einem weiteren Rohstoff kombiniert wird, der seine wirksamen Substanzen auf den anderen Slots liegen hat, bekommt man am Ende eine Kombination aus beidem.

Man kann natürlich die Reihenfolge dieser Slots im weiteren Spielverlauf durchschütteln und Arzneien weiterentwickeln. Ab da wird es dann auch so langsam kompliziert. Wer ein hochentwickeltes Allheilmittel gegen Lungenentzündung und Diabetes mit wenig Nebenwirkungen haben will, muss schon eine lange Produktionsstraße aufbauen. Das wäre noch etwas einfacher, wenn die Maschinen, welche zur Verarbeitung und Veränderung nötig sind, nicht teilweise sehr komische Layouts hätten. Und da ist dann auch die Herausforderung des Spiels. Man muss sinnvoll planen und logistisch-strategisch denken, um profitable Arzneien (=solche, die möglichst wenig Arbeitsschritte benötigen, einen hohen Wirkungsgrad und möglichst niedrige Nebenwirkungen haben) herzustellen und zu verkaufen.

Um das Portfolio der möglichen Arzneien zu erweitern und die Firma auszubauen, gibt es noch die Optionen Forschung und Expeditionen. In der Forschung werden vor allem neue Geräte entwickelt, die beispielsweise die Wirkstoffkonzentration in weniger Schritten erhöht oder eben Rohstoffe kombiniert. Außerdem kann man bereits vorhandene Maschinen verbessern und ihre laufenden Kosten senken. Im Expeditionsscreen schickt ihr Forscher in entlegene Teile der Welt, um dort neue Rohstoffe für Medikamente aufzuspüren und euch somit Produktionspfade für neue Arzneien zu eröffnen. Natürlich kostet das alles viel Geld, was dann hoffentlich mit den neuen Medikamenten wieder reingeholt wird.

Big Pharma
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