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Preview: Blind – Wilder Trip mit VR3 min read

14. August 2015 2 Minimale Lesezeit
Kai Seuthe

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Preview: Blind – Wilder Trip mit VR3 min read

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Die virtuelle Realität in Form von Oculus Rift oder Morpheus sind, wie im Artikel zur PowerClaw erwähnt, auf dem Vormarsch. Hier und da muss noch an den Stellschrauben gedreht werden, preislich muss sich einiges tun und das Angebot an Spielen muss auf jeden Fall wachsen. Da die Technik in ihrer jetzigen Form noch recht jung ist, bieten sich noch viele Möglichkeiten für vor allem experimentelle Entwicklungen. Blind ist in diesem Zuge eines solcher Spiele, das einen deutlich anderen Weg geht als andere für die VR-Konsolen konzipierte Games.

Blind

Abenteuer ohne Augenlicht

Wie der Name vermuten lässt, ist das Thema Blindheit der zentrale Aspekt des von Tiny Bull Studios entwickelten Abenteuers. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines blinden Mädchens, das gar nicht weiß, warum es plötzlich über kein Augenlicht mehr verfügt. Es befindet sich an einem ihm unbekannten Ort und muss nun herausfinden, was es damit auf sich hat. Orientieren kann es sich alleine durch sein Gehör. Zumindest in der Theorie. Praktisch wäre ein völlig auf das Hören konzipiertes Spiel zwar anspruchsvoll und für tatsächlich blinde Menschen eine Gaming-Alternative, spielerisch lässt sich dies jedoch nur schwer umsetzen, so dass das Mädchen per Knopfdruck ein Geräusch machen kann, das sich dann an der Umgebung bricht und in Form von Visualisierungen zurückgeworfen wird. Ähnlich wie sich Fledermäuse durch Schallwellen orientieren, kann unser Mädchen für kurze Zeit „sehen“, was sich vor ihr befindet. Verschiedene Oberflächen werden entsprechend unterschiedlich dargestellt, ein Teppich beispielweise wird mit weicheren Schattierungen dargestellt als ein Schrank. Klingt sehr abstrakt, sah aber bei der Vorführung auf der gamescom 2015 relativ gewohnt aus. Im Prinzip konnten wir uns an einem schlicht gestalteten Level entlang hangeln. Doch das Spiel befindet sich noch in der Entwicklung und soll später deutlich mehr das Gefühl vermitteln, dass man tatsächlich blind sei.

Blind

Stopp, bitte nicht kotzen!

Die Entwickler hoben hervor, dass Blind nicht so auf den Magen schlägt und bei dem einen oder anderen zu Übelkeit führt wie viele andere Spiele für VR. Da wir uns relativ langsam und vorsichtig vorwärtsbewegen, solle dieses Gefühl nicht aufkommen. Im Test konnten wir das bereits bestätigen.

Kai Seuthe

Kaius spielt seit der Grundschule und wird das auch noch im Altersheim tun. Er ist als Let's Player KiltKaius unterwegs, schreibt Bücher und macht noch viele andere kreative Dinge. Retro-Spiele mag er, Rechtschreibfehler nicht. Darum kümmert er sich auch darum.
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