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Preview: Pillars of Eternity: The White March – Winterliche Eindrücke von der Gamescom4 min read

11. August 2015 3 Minimale Lesezeit

Preview: Pillars of Eternity: The White March – Winterliche Eindrücke von der Gamescom4 min read

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Wer am Freitag auf der gamescom war, der wird ziemlich viel Körperflüssigkeit in Form von Schweiß verloren haben. Jede Portion Schatten und jeder Atemzug nicht ganz so aufgehitzter Luft war eine ziemliche Wohltat. Unser Besuch bei Paradox Interactive entpuppte sich in der Hinsicht nicht nur als Highlight, sondern auch auch als gute Brücke zum Grund unseres Besuches. Schließlich waren wir dort, um uns die kommende Erweiterung für Pillars of Eternity: The White March anzugucken.

Let it snow

Pillars of Eternity kann ja durchaus als geistiger Nachfolger von Baldurs Gate verstanden werden. Nicht nur spielerisch gibt es einige Parallelen, sondern auch bei der Spieltwelt. Beide Spiele setzen auf klassisches Design mit mittelalterlich geprägten Dörfern, Burgen und Städten und die Landschaft wird durch grüne Wälder geprägt. In der Erweiterung für das Hauptspiel geht es dagegen in die nördlichen Regionen und hier hat man sich bei Icewind Dale inspirieren lassen. Passend zum Setting sorgten dann auch zwei Klimaanlagen für angenehme Kühle im Raum und so war die Atmosphäre in jedem Sinne günstig für erste Einblicke.

Pillars of Eternity: The White March

The White March versteht sich als Erweiterung und nicht als Add-On, das die Handlung weiterführt. Trotzdem müsst ihr zumindest einige Stunden in das Basisspiel investiert haben, um Zugang zu den neuen Gebieten zu bekommen. Konkret müsst ihr bereits im Besitz eurer eigenen kleinen Festung „Caed Nua“ sein. Ihr müsst also grob gesagt das erste Drittel der Hauptquests hinter euch haben. Anschließend stehen euch die neuen Gebiete offen, in dessen Zentrum das Dorf Stalwart steht. Genaue Details zur eigentlichen Story wollte man uns noch nicht verraten. Klar ist aber, dass natürlich in Stalwart und der Umgebung nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist.

Pillars of Eternity: The White March

Nun wird es natürlich nicht nur neue Quests geben, auch zwei neue Gefährten sind mit von der Partie. Wirklich viel gab es von den Neuzugängen noch nicht zu sehen. Trotzdem konnten wir den Jungs von Paradox Interactive einige Informationen entlocken. Der erste neue Gefährte ist genau genommen kein Mensch, sondern ein mechanisches Konstrukt, das mit der Seele einer verurteilten Mörderin belebt ist. Das bringt spielerisch den Vorteil für sich, dass die gute „Dame“ sich keine Sorgen um Schlaf und Gifte machen muss. Dafür hat sie aber den Nachteil, dass Nahrung zur Regeneration dementsprechend nichts bringt und auch Rüstung oder Kleidung können mit ihr nicht benutzt werden. Allerdings hat sie natürlich auch von Haus aus eine gute Panzerung. Unser zweiter neue Kollege ist ein Mönch mit hauptsächlich zwei Hobbys, Meditieren und den Konsum von allerhand Drogen. Klingt abgedreht, ist es auch und ohne zu spoilern können wir euch schon verraten, dass ihr den guten Herrn an einem eher ungewöhnlichen Ort finden werdet. Beide Charaktere haben, wie ihre Kollegen, ihre eigenen Hintergründe und auch eigene Questreihen.

Darf es ein bisschen mehr sein?

Neue Gebiete mit anderer Landschaft? Check. Neue Gefährten und Quests? Check. Wie sieht es aber mit Gameplay aus? Auch hier hat man sich nicht auf die faule Haut gelegt, sondern einige Schrauben sinnvoll nachgezogen. Ihr könnt nun euren Gefährten gewisse Verhaltensweisen für den Kampf vorgeben. So kann sich z.b. euer Heiler selbst in den hinteren Reihen positionieren und bleibt nicht stur in der Landschaft stehen. Aber aufgepasst! Nicht nur eure Kollegen sind schlauer geworden, sondern die Gegner auch. Das neue Verhaltenssystem kommt nämlich auch bei euren Gegner zum Tragen. Dadurch sind feindliche Nahkämpfer durchaus aggressiver und euch nicht freundlich gesinnte Zauberer auch cleverer. Gegner stehen auch nicht mehr starr in der Gegend, sondern laufen Patrouillen, die übrigens dynamisch und nicht vorgegeben sind. Unser Eindruck in den gezeigten Szenen ist, dass die Kämpfe dadurch dynamischer, spannender und herausfordernder geworden sind.

Gamescom_PoE_WhiteMarch_Shot_05

Fazit

[tabs type=“horizontal“][tabs_head][tab_title]Benny[/tab_title][/tabs_head][tab]Benjamin FleschenbergUnser kurzer Besuch in White March hat uns gefallen. Es sieht so als gäbe es nicht nur mehr von dem, was schon gefällt, sondern auch ein neues Setting und gelungene Detailverbesserungen. Ob sich dieser Eindrück bestätigt, erfahren wir am 25. August. Dann wird die Erweiterung nämlich erscheinen. Bis dahin gehen wir schon mal unsere Schneeschuhe suchen…

 

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Benjamin Fleschenberg

Benny hat mit der Zockerei angefangen, als man sich auf dem Schulhof noch zwischen SEGA und Nintendo entscheiden musste. Er hat sich für den SEGA Mega Drive entschieden und die Entscheidung bis heute nicht bereut. Mit dem Geld zur Konfirmation gab es dann den ersten eigenen Rechner. Nach wie vor dem Rechenknecht treu ergeben und deshalb hauptsächlich in Genres unterwegs, die dort zu Hause sind.
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