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Preview: Styx: Shards of Darkness – Der zweite Teil soll zweimal so gut werden4 min read

18. August 2016 3 Minimale Lesezeit
Jan Dreeser

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Preview: Styx: Shards of Darkness – Der zweite Teil soll zweimal so gut werden4 min read

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Stealthspiele erweisen ihrem Namen in der Regel große Ehre: Für gewöhnlich verstecken sie sich vor dem Massenmarkt und sprechen ein eher kleineres Core-Publikum an. So verwundert es nicht, dass Hardcore-Schleichfans sich über das Jahr hinweg nur über wenige Titel freuen können, und umso größer ist die Freude, wenn tatsächlich ein gutes Stealthspiel herauskommt. So nicht anders bei dem 2014 veröffentlichten Styx: Master of Shadows von dem französischen Entwickler Cyanide Studios. Dieses Jahr noch erscheint die Fortsetzung namens Styx: Shards of Darkness, in der der namensgebende Goblin-Schleichmeister sein Abenteuer fortsetzt. Wir haben uns den Titel auf der gamescom 2016 näher angeschaut.

Während Styx: Master of Shadows gezielt Hardcore-Schleichfans ansprach und von ihnen generell gut aufgefasst wurde (86% positive Bewertungen auf Steam), hatte das Spiel einige Schwachstellen wie wenig abwechslungsreiche Level und relativ wenig Individualisierungsoptionen für den Protagonisten. Der Fokus von Cyanide liegt daher bei Styx: Shards of Darkness, wie uns ein Entwickler bei der Präsentation erzählte, darauf, alles größer und besser zu machen. Mehr Gegner, mehr Levelvielfalt, mehr Mechaniken. Sogar eine neue Engine benutzen die Entwickler, die Unreal Engine 4.

Styx: Shards of Darkness

Das Abenteuer geht weiter

Nach dem Fall des Turms von Akenash kann Styx nicht die Finger vom Amber lassen. In der Diebesstadt Thoben unterbreitet ihm ein menschlicher Offizier namens Helledryn ein Angebot: Styx soll das Szepter des Ambassadors stehlen. Im Gegenzug winkt eine große Menge des magischen Ambers – natürlich kann Styx hier nicht widerstehen. Also ist es eure Aufgabe als Spieler ist es, die Stadt Körangar, Heimat der Dunkelelfen, zu infiltrieren. Dabei gilt die Festung als uneindringbar.

Am Setting merkt ihr bereits: Es geht weg von den menschlichen Gegnern und hin zu anderen Gegnertypen. Wir wissen bislang, dass es auf jeden Fall gegen Elfen und deren Verbündeten, die Zwerge, geht. Dabei sind die Elfen zum Glück nicht alle so stark wie in Master of Shadows, wie wir in der Präsentation sahen, während der ein Entwickler sich durch ein Level in Körangar kämpfte. Allein von den Gegnern her scheint Styx: Shards of Darkness also abwechslungsreicher zu werden, denn die verschiedenen Rassen haben verschiedene Fähigkeiten: Während die Elfen über ausgebildete Goblinjäger verfügen, haben Zwerge einen ausgeprägten Geruchssinn. Um unbemerkt durch die verschiedenen Level zu schlüpfen, müsst ihr die Schwachstellen eurer jeweiligen Gegner ausmachen und -nutzen.

Styx: Shards of Darkness

Mehr Budget, mehr Spielspaß?

Wie Cyanide stolz erklärt, steht dem Studio diesmal wesentlich mehr Budget für die Entwicklung von Shards of Darkness zur Verfügung als noch für Master of Shadows. Wir dürfen also definitiv ein opulenteres Spiel erwarten als beim ersten Teil. Das zeigt sich in den von uns gesehenen Szenen sofort: Styx startet vor einer atemberaubenden Kulisse von Bergen und Wäldern in das Level. Generell schien das gezeigte Level wesentlich umfangreicher zu sein als noch die in Master of Shadows. Auch die Technik überzeugt: Während die Texturen zwar besser, aber immer noch nicht ganz zeitgemäß aussahen, beeindruckt die Beleuchtung, die in Master of Shadows nach Aussage der Entwickler noch viel wichtiger fürs Gameplay sein wird. Sie ist ausgeprägter, klarer definiert und zaubert einen fabelhaften Kontrast zwischen Hell und Dunkel, auch verschiedene Lichtquellen werden grafisch gut eingefangen.

Zur Atmosphäre beitragen soll die Tatsache, dass man nicht immer in denselben Festungsgängen unterwegs sein soll, sondern sich die Umgebungen grundlegend unterscheiden. Gefüllt werden die Gänge nicht nur mit den neuen Gegnern, sondern auch mit neuen interagierbaren Objekten wie sabotierbaren Alarmglocken und ganz besonders für die Serie neuen Crafting-Items. Ja, richtig gehört, in Styx: Shards of Darkness wird es ein Crafting-System geben. Die wirklichen Dimensionen dieses Systems konnte ich in der Präsentation noch nicht sehen, aber man wird einige nützliche Items herstellen können – muss aber vorher die dafür nötigen Zutaten finden.

Apropos System: Das Skillsystem wurde überarbeitet und erweitert. Der Skilltree ist nun vielfältiger, bietet mehrere Spezialisierungen wie Kampf oder Agilität und reicht bei diesen mehrzweigig bis in fünf oder sechs Ebenen hinein. Schade ist, dass mir dabei direkt Fähigkeiten auffielen, die ich schon in Styx: Master of Shadows erlernt habe und sie dann in Styx: Shards of Darkness neu lernen muss. Aber auf die vielen neuen und imposanten Fertigkeiten freue ich mich. Eine bessere Individualisierung von Styx kann nur gut sein! Individualisierung findet übrigens auch über mehrere wählbare Outfits für den Goblin statt.

Jan Dreeser

Sprich mich lieber nicht auf The Witcher an. Ich werde dich zwingen, alle acht Bücher zu lesen. Alle. Acht. Denn sie sind das Großartigste, was jemals jemand auf dieser Welt produziert hat. Alle! Acht!
2 Comments
  1. Fritz

    Kann mir jemand den Zusammenhang zwischen Styx und Paradox erklären? Beides hat mit einander so viel zu tun, wie ein Gartenzwerg und schlechtes Wetter. Nächstes Mal bitte etwas besser recherchieren ;)

    • Jan Dreeser

      Jan Dreeser

      Hallo Fritz, da hab ich während des Wechsels von Seite 1 auf Seite 2 wohl auch geistig irgendwas umgeschaltet. Lag wahrschenlich am gamescom-Stress. Danke für den Hinweis, richtig ist natürlich das vorher genannte Cyanide Studios, und ein schönes Wochenende :)

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