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Preview: The Legend of Zelda: Breath of the Wild – Link in der freien Wildbahn9 min read

19. August 2016 5 Minimale Lesezeit
Patrick Kirst

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Preview: The Legend of Zelda: Breath of the Wild – Link in der freien Wildbahn9 min read

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Es gibt Momente im Gaming, die einen für immer prägen: Sei es der Moment, wenn man Mario das erste Mal in 3D laufen sehen hat, die ersten Schritte in seinem Lieblings-Rollenspiel oder etwaige andere Momente. Jeder Gamer hat seinen Moment, in dem er sagt: „Jep, das ist der Grund, warum ich Videospiele zocke!“. Bei mir persönlich sind viele Momente mit der The Legend of Zelda-Serie verknüpft. Sei es der Moment, wenn man in Zelda 1 das erste Mal die Map betritt und von der Freiheit erschlagen wird oder die ersten Schritte auf das Hyrule Field in The Legend of Zelda: Ocarina of Time.

Nun hatte ich die Chance auf der gamescom 2016 The Legend of Zelda: Breath of the Wild anzuspielen und zu erfahren, in welche Richtung sich das altehrwürdige Franchise nach dreißig Jahren auf dem Markt entwickeln und ob es tatsächlich solche Emotionen wie seine Vorgänge auslösen würde.

Link! Wake Up!

Obwohl ich zu erst die Open World-Demo gespielt habe, soll dieser Bericht mit der Story-Demo starten, die bereits auf der E3 gezeigt wurde. Als Link wacht ihr im Shrine of Resurrection auf und habt eigentlich gar keine Ahnung, wie ihr dorthin gekommen seid, wer eure Kleidung genommen hat und was eure Aufgabe ist. Eine Stimme geleitet euch jedoch von eurem steinigen Bett herunter, sodass ihr euch eure ersten Klamotten schnappt, die ihr über ein neues Inventar sogleich anlegt, um nicht nackt in die Welt heraus zu müssen. Ein paar Momente später erhaltet ihr zum ersten Mal Zugriff auf die Sheikah Plate, was eine Art Allround-Tool ist.

Nicht nur, dass es als Zugriff auf die Karte dient, ihr könnt darin auch verschiedene Marker setzen, um beispielsweise Gegnerhorden, Items und weitere Sachen zu markieren, sondern zeigt auch die aktuelle Temperatur, Lautstärke und es dient als Schlüssel für bestimmte Orte in der Welt, an denen ihr sogenannte Shrines of Trials und Türme, die sich Sheikah Towers nennen, zu beschwören. Beim „beschwören“ dieser Türme wird außerdem ein großer Teil der aktuellen Map aufgedeckt. Weiterhin dient die Slate als Fernrohr, welches zusätzliche Informationen zu Gegnern anzeigt.

Die große weite Welt!

Sobald ihr diese kleine Ankleide-Session hinter euch gelassen habt, kommt ihr auch schon das erste Mal in die offene Welt von Hyrule. Spätestens hier bekommt der geneigte Zelda-Fan einen ersten Schwall von Gänsehaut, denn das Gefühl ist in etwa mit den im Intro genannten zu vergleichen.

Ihr steht nun also außerhalb der Höhle auf einer Anhöhe und könnt erahnen, welche Abenteuer euch in dieser eingeschränkten Version der Karte erwartet. Doch anders als in der Open World-Demo, bekommt ihr in diesem Abschnitt eine Mission von der ominösen Stimme zu geteilt, der ihr natürlich folgt. Auf dem Weg dorthin trefft ihr auf einen alten Mann, der euch eine kleine Einführung ins Spiel gibt (Zelda 1, anyone?). Dieser scheint für den Verlauf der Geschichte eine größere Rolle zu spielen. Zur Story sei gesagt, dass wohl Ganon erneut eine größere Rolle übernehmen wird und die Zukunft des Königreichs von Link abhängt.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Im Verlauf der Quest-Reihe erfahrt ihr ein paar Sachen über das Spielsystem und bekommt die Handhabung von verschiedenen Elementen und Items erklärt. Doch bereits in der kurzen Story-Session wurde klar, dass ihr diese ganzen Sachen auch zur Seite schieben und euch auf euer eigenes Abenteuer konzentrieren könnt.

Eine offene freie Welt?

Sein komplett neues und frisches Gesicht hat The Legend of Zelda: Breath of the Wild erst in der zweiten Demo gezeigt: Dort, wo es keine Vorgaben gibt, was ihr am besten machen solltet, sondern ihr euch selbst überlassen seid. Ihr startet dort in einem Wald nahe dem Tempel der Zeit und erhaltet dort euer Grund-Equipment. Außerdem gibt es dort eine Feuerstelle, an der eine weitere Neuerung gezeigt werden kann: Link ist unter die Spitzenköche gegangen und kann unterschiedliche Zutaten zusammenwerfen, um daraus ein Mahl zu zaubern. Dabei könnt ihr Glück haben und es kommt eine Speise heraus, die nicht nur eure Herzen auffüllt, sondern euch zusätzliche Stats, wie Immunität gegen Kälte oder zusätzliche temporäre Herzen verleiht.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Apropos Kälte: Auch müsst ihr dafür sorgen, dass eure Klamotten der Umgebung angepasst sind. Das bedeutet, dass ihr in kalten Regionen nicht mit einer Unterhose bekleidet durch die Gegend rennen solltet, sondern euch wärmende Kleidung anzieht, da ihr ansonsten Energie verliert. Auch müsst ihr in den kalten Gebieten darauf aufpassen, nicht in Kontakt mit Wasser zu geraten, da ihr ansonsten schneller erfroren seid, als ihr „Eiszeit“ schreien könnt. Dieses Equip könnt ihr über das neue Inventar auswählen, das jedoch nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen hat. Ihr könnt im Verlauf des Spiels, neben der Kleidung, viele weitere Gegenstände, wie Opale, die ihr wahrscheinlich verkaufen könnt, oder weitere Waffen finden.

Bei Waffen und Kleidung könnt ihr sofort sehen, ob diese eure Verteidigung oder euren Angriff steigern oder eher schwächen. Doch nicht nur das: Abhängig davon, welche Waffe ihr auswählt, könnt ihr unterschiedliche Angriffe ausführen. So war der Favorit in den Demo-Durchläufen tatsächlich die klobige Holzfälleraxt, mit der sehr langsam, dafür ziemlich stark zugeschlagen werden kann. Dadurch, dass ihr nun zu jeder Zeit springen könnt, werden euch weitere Möglichkeiten gegeben starke Angriffe auszuführen.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Doch auch die Schleicher unter euch kommen auf eure Kosten: In seinem hundert Jahre langen Schlaf hat Link nicht verlernt, wie er schleichen kann, denn solltet ihr euch lautlos einen Feind nähern, könnt ihr eine schicke Stealth-Attacke ausführen. Apropos Attacke: Auch für andere Sachen, wie dem perfekten Ausweichen oder Blocken werdet ihr mit Angriffen belohnt, die sich gewaschen haben.

Patrick Kirst

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