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Preview: Torment: Tides of Numenera – Planescape Torment lässt grüßen4 min read

20. August 2016 2 Minimale Lesezeit
Tim Horstmann

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Ist euch Planescape Torment ein Begriff? Das war dieses großartige Rollenspiel, welches von vielen Spielern noch heute, als das beste RPG aller Zeiten betitelt wird. Neben einer fantastischen Geschichte und einem fordernden Kampfsystem, gab es viel zu entdecken und hunderte Stunden voller Spiel und Spaß. Mit Torment: Tides of Numenera entwickeln die Jungs und Mädels von inXile Entertaiment nach vielen Jahren einen Nachfolger. Neben Brian Fargo, der unter anderem an Projekten wie Fallout und Wasteland beteiligt war, besteht ein Großteil des Spiels, aus ehemaligen Entwicklern der Black Isle Studios, welche damals für Planescape Torment zuständig waren. Das Potenzial ist also da, doch reicht das aus? Wir sind dieser Frage, während der gamescom auf den Grund gegangen.

Schöne neunte Welt

Angesiedelt ist das Spiel in der sogenannten neunten Welt von Numenera. Wir befinden uns allerdings nicht mehr in einer mittelalterlichen Fantasy Welt, sondern viele Jahre in der Zukunft. Die Menschheit kann bereits den kompletten Weltraum bereisen und neue Sterne besiedeln. Viele Zivilisationen sind in dieser Zeit entstanden und wieder gefallen. Jede hat natürlich ihre ganz eigenen Technologien und Artefakte zurückgelassen. Diese Artefakte haben wohl den einfachsten Namen bekommen, den man sich vorstellen kann. Sie werden Numenera genannt, genau wie ihre Heimat. Mit den Jahren der Forschung und Entwicklung ist es dem ersten Menschen gelungen, den Tod auszutricksen. Unsterblichkeit, ich komme! In verschiedene Körpern ist es ihm nun also möglich, durch die Zeitalter zu wandeln. Dieser sogenannte wechselhafte Gott wirft die Körper nach ihrem Gebrauch also wieder ab. Das hat den Nebeneffekt zur Folge, dass diese Menschen ohne Bewusstsein und Erinnerungen an Ihr früheres Leben wieder erwachen. Wie funktioniert denn sowas? Nun, diese Fragen möchte euch das Spiel lieber selbst erklären, sobald es erschienen ist.

Torment: Tides of NumeneraDer Grafikstil ist simpel gehalten, aber so soll es ja auch sein. Immerhin haben wir hier ein klassisches Rollenspiel vor der Nase. Mit Mausklicks, oder an der Konsole mit einer direkten Steuerung bewegt ihr euren Charakter durch die Welt. Kämpfe bestreitet ihr rundebasiert mit vielen taktischen Möglichkeiten und Skills. Neben eurem Helden, werdet ihr natürlich auf viele weitere Charaktere treffen, die sich eurer Sache anschließen möchten. Jeder wird eine individuelle Persönlichkeit besitzen, sowie persönliche Quests, die wir natürlich erfüllen sollen. Das Heldenleben war leider noch nie sehr einfach. Natürlich werdet ihr euch auch abseits der Story nicht langweilen und genügend Nebentätigkeiten finden, mit denen sich ein Abend füllen lässt. Vor allem die Dungeons sprießen nur so vor Kreativität. So laufen wir zum Beispiel durch eine Landschaft, deren Boden aus Gedärmen besteht und durch die Wände fließen Venen, in denen Menschen hausen. Was? Strange, aber kreativ. Doch warum hat dieses seltsam anmutende Gebiet überhaupt Organe? Wie es scheint, sind wir nicht einfach nur in einer Höhle unterwegs, sondern in einem riesigen Lebewesen, welches die größe einer Stadt besitzt.

Das Moralsystem ist wohl eines der interessantesten die es in der nächsten Zeit geben wird. Nicht nur gut und böse, sondern die sogenannten Gezeiten werden hier eingeführt. Durch eure Antworten, welche ihr in Dialogen auswählt, erhöhen sich die Gezeiten. Indigo steht hier für Gerechtigkeit und das Wohl der Allgemeinheit, wohingegen Gold, durch Empathie gesteigert wird. Wie ihr seht, ist dieses System, also weitaus komplexer, als die simplen Entscheidungsmöglichkeiten, die nur nach Gut, oder Böse sortiert werden. Durch das sogenannte Game-Tracking werden alle Entscheidungen vom Spiel wahrgenommen, damit sich später alles schön auf die Welt auswirken kann.

Torment: Tides of Numenera kann bereits über Steam Early Access erworben werden und soll im ersten Quartal 2017 für PC, Xbox One und Playstation 4 erscheinen.

Fazit

Für Rollenspieler hatte die diesjährige gamescom einiges zu bieten. Torment: Tides of Numenera macht da keine Ausnahme. Der Fokus liegt auf der Story, es gibt knifflige Kämpfe und viel zu entdecken. Als wir dann, dass bereits beschriebene Dungeon in den Innereien eines Monsters präsentiert bekommen haben, war ich definitiv gespannt darauf, welche Kreativen Dungeons wir als Spieler denn noch erwarten dürfen. Wenn ihr auf klassische Rollenspiele steht und euch auch viele Texte nicht stören, sollte der Titel weiterhin bei euch auf dem Radar stehen.

Tim Horstmann

Seine Leidenschaft für Videospiele, entdeckte Tim bereits in seiner frühesten Kindheit, als er den C64 seines Vaters auf dem Dachboden entdeckte. Die erste eigene Konsole, der gute alte Super Nintendo kam bald und es war um ihn geschehen. Tim entdeckte seine große Liebe für japanische Rollenspiele, welche er bis heute nur so verschlingt. Am PC interessiert er sich hauptsächlich für westliche Rollenspiele. Doch auch den anderen Genres ist er nicht abgeneigt und spielt alles was eine gute Story bietet, oder kreativ ist.
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