Artikel Nintendo PC Plattformen Playstation Playstation 3 Specials Xbox Xbox 360

Resident Evil Historie – Die Entwicklung der Serie von Teil 1 bis Teil 6 – Teil 48 min read

21. Dezember 2014 5 Minimale Lesezeit
Boris Borda

author:

Resident Evil Historie – Die Entwicklung der Serie von Teil 1 bis Teil 6 – Teil 48 min read

Reading Time: 5 minutes

In diesem Special beschäftigen wir uns ausschließlich mit der Resident Evil-Kernserie. Obwohl offiziell zur Serie angehörend und von uns persönlich sehr geschätzt, finden Ableger und Derivate keinen Platz in unserer Betrachtung. Eine komplette Analyse des Resident Evil-Universums wäre zu weit gefasst und würde den Platz eines Buches benötigen. Aus diesem Grund vergleichen wir aktuelle Serienableger mit ihren Vorgängern und Urvätern. Dabei treiben uns Fragen an, wie:

Was hat sich geändert? Welche Features sind dazugekommen, welche entfallen? Was wurde am Gameplay verändert? Ist die Serie ihren Wurzeln treu geblieben oder wurde sie umgekrempelt und zwischenzeitlich neu erfunden? Entsprechen aktuelle Spieletitel überhaupt noch der Bezeichnung und der ursprünglichen Intention der Spielereihe?

 

Solltet ihr die bisherigen Teile des Resident Evil-Specials verpasst haben, so könnt ihr das hier nachholen:

Resident Evil Historie – Die Entwicklung der Serie von Teil 1 bis Teil 6 – Teil 1

Resident Evil Historie – Die Entwicklung der Serie von Teil 1 bis Teil 6 – Teil 2

Resident Evil Historie – Die Entwicklung der Serie von Teil 1 bis Teil 6 – Teil 3

Resident Evil Code: Veronica – Der blanke Horror in drei Dimensionen

Resident Evil Code: Veronica, der nunmehr vierte Teil der Resident Evil-Kernreihe, erschien im Jahr 2000 und klärte uns über den weiteren Verbleib von Claire Redfield, der weiblichen Hauptprotagonistin von Resident Evil 2, auf. Während der Suche nach ihrem verschollenen Bruder Chris Redfield (männlicher Hauptprotagonist in Resident Evil) verschlägt es Claire nach den Geschehnissen im zweiten Serienableger nach Paris. In den Bürogebäuden von Umbrella wird sie vom Pharmariesen gefangen genommen und zur Insel Rockford Island verfrachtet, die sich als Forschungs- und Testgelände von Umbrella herausstellt.

RECV_1
Erwischt: Claire wird während ihrer Suche nach ihrem Bruder Chris Redfield in Umbrellas Labor in Paris gestellt.

Der T-Virus ist dort ausgebrochen und hat die Insel verwüstet. Auf ihrer Flucht trifft Claire auf Steve Burnside, einen jungen Mann, der ebenfalls versucht von der Insel zu fliehen und eine tragische Geschichte erzählt: Seine Mutter wurde vom Pharmakonzern getötet, sein Vater verwandelte sich in Gefangenschaft zu einem Zombie, den Steve mit eigenen Händen töten musste. Nun ist der taffe Jüngling auf sich alleine gestellt. Gemeinsam stürzen sich die beiden in den Kampf. Im späteren Verlauf des Spiels feiern wir ein Wiedersehen mit Claires Bruder, dem uns gut bekannten Chris Redfield. Aber auch der alte Hase Albert Wesker lässt sich wieder blicken. Weiteres wird an dieser Stelle nicht verraten, um Spoiler zu verhindern.

RECV_2
Erste Begegnung: Claire trifft Steve Burnside unter seltsamen Bedingungen. Später lernen die beiden jedoch sich gegenseitig zu vetrauen.

Die Zeit der vorgerenderten Hintergründe war mit Resident Evil Code: Veronica gezählt und erstmals in der Hauptserie wurde das gesamte Spiel in Echtzeit gerenderter 3D-Grafik vorgeführt. Bis auf dieses Kriterium blieb man jedoch den Serienwurzeln treu und veränderte das Spielkonzept sonst nicht. Serienbekannte Mechanismen, wie die Inventarverwaltung, die gute alte Truhe, die Steuerung und das Kampfsystem blieben gleich. Jedoch wurde bei Code: Veronica weitestgehend auf explizite Gewaltdarstellung verzichtet und das Hauptaugenmerk des Spiels lag auf der Erzeugung psychischer Angst. Trotzdem konnte das Spiel einer Indizierung in Deutschland nicht entkommen (für Details siehe den Abschnitt „Sing mir das alte Lied von der Zensur“).

RECV_3
Ob Protagonisten, Gegner oder die Umgebung – alles glänzt im 3D-Gewand: Erstmals in der Serie wurde komplett auf vorgerenderte Hintergründe verzichtet und die damals gute Grafik-Power der neuen Konsole ausgenutzt.

Der Serienableger wurde ursprünglich in Kooperation zwischen Capcom und SEGA für SEGAs neue Heimspielkonsole Dreamcast konzipiert und zunächst exklusiv dafür veröffentlicht. Da sich der Dreamcast aber nicht gut verkaufte, entschied sich Capcom dafür, das Spiel unter dem Namen Resident Evil: Code Veronica X später auch auf andere Systeme zu portieren.

RECV_4
Serientypisch: Wie in den Vorgängern galt es auch bei Code: Veronica, den Endgegner unter Zeitruck ins Jenseits zu befördern.
Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.