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Review: FIFA 16 – Mit Frauenteams noch besser5 min read

8. Oktober 2015 3 Minimale Lesezeit
Patrick Kirst

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Review: FIFA 16 – Mit Frauenteams noch besser5 min read

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„Hier sind Wolff-Christoph Fuss und Frank Buschmann…“

Eine Stärke von FIFA 16 bleibt natürlich die Präsentation. Nach wie vor wird euch dort feinste Kost auf Fernsehübertragungsniveau präsentiert. Um diesen Eindruck zu verstärken gibt es mit diesem Jahr auch die komplette Aufmachung einer Bundesliga-Übertragung. Die berühmtesten Spieler sehen auch dieses Jahr ziemlich stark aus, während „unbekanntere“ Vertreter nur teilweise erkennbar sind, da diese stellenweise wenig mit ihrem realen Vorbild gemeinsam haben.

FIFA 16 - PSG

Neu in der Kommentatorenriege von FIFA ist dieses Jahr einer der besten deutschen Kommentatoren Wolff-Christoph Fuss, der Manni Breuckmann beerbt und zusammen mit Frank Buschmann sein Bestes versucht, die Spielszenen zu beschreiben. Leider geht das relativ oft arg in die Hose: So passen die Kommentare einfach nicht zum Spielgeschehen. Sei es, dass ein vom Torwart abgewehrter Schuss als Treffer an der Querlatte verzeichnet wird oder die Kommentare zu einer Spielsituation passen, die bereits einige Monde her ist. Somit bleiben die Kommentare die größte Baustelle bei FIFA 16.

Gelungen ist jedoch eine Neuerung, die euch zeigt, welche Aktionen euer Fußballer momentan ausführen kann. So können auch Neulinge locker einsteigen ohne vorher ein Studium der Steuerung abschließen zu müssen. Der Clou dabei ist, dass diese Anzeige in verschiedenen Stufen verfügbar ist: So werden euch zu Beginn Aktionen wie das Passen oder Schießen gezeigt, währen ihr später auf ausgeklügeltere Moves zurückgreifen könnt.

Auf dem Feld ist was zählt!

Doch was bringt die beste Präsentation, wenn auf dem Spielfeld versagt wird? Gar nichts. Doch keine Angst, auch dort hat FIFA 16 im Vergleich zum Vorgänger Fortschritte gemacht. Die Abwehr ist klüger geworden und lässt sich von Steilpässen nicht mehr so einfach aus der Reserve locken. Auch die Torhüter haben eine ordentliche Ladung verbesserte KI abbekommen. Leider ist das offensive Torwartspiel noch nicht in FIFA angekommen, sodass ihr das Herauslaufen noch immer manuell auslösen müsst, obwohl ein Manuel Neuer im Kasten steht. Allgemein fällt aber auf, dass die Ballphysik und das komplette Spiel sehr gut funktioniert. Natürlich gibt es noch immer Szenen, die so nie in Echt auftreten würden, doch man sollte nicht vergessen, dass man ein Videospiel spielt.

FIFA 16

Im Test hatten wir stellenweise spürbare KI-Probleme: So gab es das eine oder andere kuriose Eigentor, da der Gegner im Torbereich mit dem Ball hinter die Linie gedribbelt ist. Diese Probleme sollen jedoch mit dem aktuellen Patch 1.02 ausgemerzt worden sein, erwähnen möchten wir sie trotzdem.

Die Mannschaften agieren so, wie man es sich vorstellen würde: Ein FC Bayern München kann seine Stärken vor allem im Ballbesitz ausspielen, während andere Mannschaften eher auf ein schnelles Pressing setzen und so den Gegner in Bedrängnis bringen.

Patrick Kirst

Nintendo is love. Nintendo is life.
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