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Review: FIFA 17 – Mehr als erwartet?13 min read

17. Oktober 2016 8 Minimale Lesezeit
Gilles Tanson

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Review: FIFA 17 – Mehr als erwartet?13 min read

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The Journey

Wenn wir zum ersten Mal ins Menü von FIFA 17 gelangen, schaut uns der junge Alex Hunter direkt mit einem sehr entschlossenen Gesichtsausdruck an. Man kann einfach nicht anders, als direkt die Journey zu starten. Nachdem wir ein Lieblingsteam ausgewählt haben, beginnt das Intro mit der Vorgeschichte des Fußballers. Man sieht, wie Kinder auf einem Fußballplatz einem Ball hinterherlaufen und sie vom Trainer immer wieder Instruktionen zugebrüllt bekommen. Anscheinend ist er nicht besonders angetan von der Leistung seiner Schützlinge. Der kleine Alex ist gerade dabei, seine Gegenspieler zu umspielen, als er gefoult wird und es Elfmeter gibt. Hier bekommt man es zum ersten Mal mit der neuen Elfmetersteuerung zu tun. Nach einem verwandelten Elfmeter wird erst einmal der Sieg gefeiert und anschließend erhalten wir vom Coach eine motivierende Ansprache darüber, dass wir es einmal ganz weit bringen könnten, wenn wir nur hart daran arbeiten. Damit ist die Introsequenz beendet und uns werden wie in einem Film die Schauspieler vorgestellt, die den einzelnen Charakteren ihr Gesicht geliehen haben. Um nun nicht mehr so ausführlich auf die Story einzugehen und möglicherweise jemanden zu spoilern, werden wir nun nur noch den allgemeinen Ablauf der Karriere beschreiben.

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Nachdem man sich einen Platz unter den Profis erspielt hat, kann man sein Team aus der Premier League wählen. Dabei muss man darauf achten, dass man ein gewisses Rating einhalten muss, um in der Startelf oder sogar nur auf der Bank sitzen zu dürfen. Wenn man sich also dafür entscheidet, bei Manchester United seine Karriere zu starten, hat man einen ganz besonders herausfordernden Weg eingeschlagen. Das bedeutet nicht, dass man nicht gut genug spielen könnte, um in diesem Team Fuß zu fassen, allerdings sind die Anforderungen, die einem der Trainer stellt, sehr schwer zu erreichen. Außerdem muss man sich auch noch mit den anderen Spielern messen. Was gegeben der Namen wie Rooney oder Ibrahimovic schon von alleine aussagt, dass es nicht einfach ist. Wenn man die Vorgaben nicht erfüllen kann, wird man an andere Teams in niederen Ligen ausgeliehen. Von dort muss man sich dann erst wieder hochspielen.

Man beginnt die Woche immer mit einer Trainingseinheit, die den bekannten FIFA-Übungen und -Herausforderungen entsprechen. Dann bestreitet man das darauffolgende Spiel entweder von der Bank aus oder direkt von Anfang an, je nach der Trainingsleistung, die man erzielt hat. Unterbrochen wird dieser Ablauf gelegentlich von Zwischensequenzen, welche die Story vorantreiben. Dort trifft man manchmal auch auf reale Fußballgrößen, was für Alex natürlich ein überaus bedeutender Moment ist. In diesen Zwischensequenzen kann man die Dialoge von Alex steuern, indem man zwischen einer coolen, einer hitzigen oder einer neutralen Antwort wählen kann. Diese reflektieren dann die Art und Weise, wie Alex in den sozialen Netzwerken angesehen wird und wie der Trainer zu unserem Spieler steht. Man bekommt für alle gelungenen Aktionen im Verlauf der Karriere Follower, die ausschlaggebend für die Bekanntheit stehen. Dadurch werden natürlich große Teams auf unseren Star aufmerksam.

Nach abgeschlossenen Trainingseinheiten oder Spielen bekommt Alex Erfahrungspunkte, die man in Skills investieren kann. Zum Beispiel steht zur Auswahl ob man ihm bessere Skillmoves gibt oder ob man seine Passgenauigkeit verbessert. Dies sind aber nur die individuell verteilbaren Punkte. Je nach der Art der Trainingseinheit bekommt Alex dann Punkte in der jeweiligen Kategorie. Passtraining gibt ihm logischerweise dann auch Punkte in Passstärke und Passgenauigkeit. So wird er über den Lauf der Karriere immer besser und macht die vielleicht ersten Schritte zu einer Fußballlegende.

Gilles Tanson

Was damals mit dem Game Boy Color anfing, ist zu einer echten Leidenschaft für Spiele herangewachsen. Wahrscheinlich auch deswegen habe ich mich entschieden, Games Engineering zu studieren. Spiele sind etwas besonderes und jedes Einzelne hat seine ganz eigene und faszinierende Geschichte zu erzählen. Mich haben überwiegend die Playstation Konsolen begleitet, aber ich habe mir jetzt auch mal einen richtigen Gaming-PC zusammengebastelt. Spielspaß garantiert.
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