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Review: Game of Thrones – Sons of Winter3 min read

29. Mai 2015 2 Minimale Lesezeit

Review: Game of Thrones – Sons of Winter3 min read

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Langsam, aber sicher steuert Telltales Adaption von Game of Thrones auf das erste Finale zu. Die vierte Folge ist frisch veröffentlicht, und so bleiben noch zwei weitere Folgen in der ersten Staffel übrig. Wie gewohnt haben wir uns wieder nach Westeros begeben und uns die neueste Folge, Sons of Winter, angeguckt.

Wir versuchen in unserer Review möglichst ohne Spoiler auszukommen – da es sich hier aber um ein Episodenspiel handelt, in dem die einzelnen Folgen aufeinander aufbauen, ist das vielleicht nicht immer möglich. Trotzdem geben wir unser Bestes diverse Spoiler zu vermeiden.

Auf Messers Schneide

Zwar trägt die vierte Episode den Titel Sons of Winter, ein passender Name wäre aber auch „Auf Messers Schneide“ gewesen. Denn auch im direkten Vergleich zu den vorhergegangen Folgen sind wir permanent damit beschäftigt Risiken abzuwägen, um möglichst sauber aus heiklen Situation zu kommen.

Da wir möglichst ohne Spoiler auskommen möchten, sei gesagt, dass sich die Situation für die Foresters nicht unbedingt verbessert hat. Trotzdem gibt es in der vierten Episode immer wieder Grund zur Hoffnung. Ob unsere Hoffnungen von Telltale wieder zerschlagen werden, das wird sich noch in den kommenden Episoden zeigen. Auch wenn es immer wieder mal Hoffnungsschimmer gibt, ist man trotzdem noch ziemlich weit von Aufbruchstimmung entfernt. Dafür haben unsere Spielcharaktere jeweils ihre zu großen eigenen Probleme. In gewohnter Manier wechseln wir wieder mehrmals die Charaktere und Schauplätze und müssen uns den jeweiligen Herausforderungen stellen. Dabei zeigt Telltale wieder wie gewohnt, dass sie spätestens seit der zweiten Staffel von The Walking Dead einfach Meister ihres Faches sind. Das Timing stimmt immer und kein Abschnitt ist zu lang oder zu kurz und die Szenenwechsel sind immer stimmig und gelungen.

Game of Thrones - Sons of Winter

Alte und neue Bekannte

Sons of Winter konzentriert sich letztendlich hauptsächlich auf die Charaktere, die wir bereits kennen und hält sich dezent mit der Einführung neuer Figuren zurück. Das macht aber nichts, denn die uns bekannten Figuren sind wieder gewohnt gut gezeichnet. Ein weiteres Lob hat sich Telltale allerdings auch für die neuen Charaktere verdient. Auch wenn es klar Nebencharaktere bleiben, so sind sie in ihren kurzen Auftritten so überzeugend, dass man hofft, sie auch in den weiteren beiden Folgen wiedersehen zu dürfen.

Was unsere Hauptcharaktere angeht, so gibt es spielerisch keine großen Überraschungen und sie machen das, was sie jeweils am besten können. Wie für ein Spiel von Telltale üblich, gibt es wieder mal vergleichsweise wenig klassisches Gameplay. Zwar gibt es die eine oder andere Kampfeinlage und Abschnitte, in denen geschlichen wird, aber das Hauptaugenmerk liegt dabei klar auf den Dialogen. Trotzdem sind auch diese kleinen Abwechslungen willkommen, wirken nie aufgesetzt und fügen sich gut in Story und Spielgeschehen ein.

Game of Thrones - Sons of WinterBesonders gut gefallen hat uns ein Abschnitt von Mira Forester in King’s Landing. Dort müssen wir uns nicht nur auf eine Feier ganz unverfroren selbst einladen, sondern dort auch noch kleine Intrigen spinnen um uns und potentiellen Verbündeten und Freunden den Rücken frei zu halten. Der Abschnitt präsentiert sich als gelungene Szene, welche die Charakterentwicklung von Mira verdeutlicht. Sie mag kein Lord mit Rückendeckung sein und auch kein Kämpfer wie Asher. Dafür bewegt sie sich aber immer abgebrühter in dem Netz aus Intrigen und zeigt Konkurrenten klar, dass man sie nicht unterschätzen sollte.

Benjamin Fleschenberg

Benny hat mit der Zockerei angefangen, als man sich auf dem Schulhof noch zwischen SEGA und Nintendo entscheiden musste. Er hat sich für den SEGA Mega Drive entschieden und die Entscheidung bis heute nicht bereut. Mit dem Geld zur Konfirmation gab es dann den ersten eigenen Rechner. Nach wie vor dem Rechenknecht treu ergeben und deshalb hauptsächlich in Genres unterwegs, die dort zu Hause sind.
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