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Review: .hack//G.U. Last Recode – Welcome to The World10 min read

4. November 2017 6 min read
Nicole Wetzel

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Review: .hack//G.U. Last Recode – Welcome to The World10 min read

Reading Time: 6 minutes

Fazit

.hack//G.U. Last Recode ist schwierig zu bewerten, da die Geschichte zwar fesselnd und großartig ist, sich aber nur langsam entwickelt und es dafür an anderen Stellen des Spiels, trotz Remaster, nicht ganz so rund läuft. Klar ist, dass die Remaster-Fassungen deutlich besser als die PS2-Orignale aussehen und die neuen Charaktermodelle, Texturen und Schatteneffekte ebenfalls überzeugen. Dafür muss man an anderen Stellen deutliche Abstriche machen und merkt das das Alter deutlich an. Trotz Remaster dürft ihr natürlich kein Grafikwunder erwarten, zudem habe ich schon deutlich detailreichere PS2-Remaster gespielt. Besonders in den Dungeons fällt der Mangel an Details auf, da diese doch sehr leer wirken und nicht wirklich abwechslungsreich sind.

Auch das Kampfsystem entwickelt sich nur sehr langsam und fühlt sich veraltet an, gerade wenn man moderne Action-JRPGs gewohnt ist. Erst wesentlich später, wenn Haseo über andere Formen und Fähigkeiten verfügt, macht das Kampfsystem mehr Spaß, ist allerdings nie wirklich schwierig oder herausfordernd. Das erspart zwar Frust und ist eigentlich für unerfahrenere Spieler geeignet, doch wird es für diese vermutlich eher schwierig über die Probleme, die das Spiel plagen, hinwegzusehen.

.hack//G.U. Last Recode ist letztendlich nur etwas für hartgesottene JRPG-Fans, die genau wissen, worauf sie sich einlassen oder eben Fans der .hack-Reihe, die durchaus mit den Abstrichen leben können und sich einfach über die großartige Story freuen.

.hack//G.U. Last Recode
.hack//G.U. Last Recode
.hack//G.U. Last Recode bietet eine wirklich tolle Geschichte, schwächelt dafür in anderen Punkten und ist somit nur für Fans der .hack-Reihe oder für hartgesottene JRPG-Fans zu empfehlen.
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komplette Trilogie + komplett neues, viertes Volume
sehr schöne Geschichte
großartige, teils humorvolle Charaktere
ein Action-JRPG, das in einer MMORPG-Welt spielt, sehr gut inszeniert und umgesetzt
sehr schöne HD-Cutscenes mit spektakulären Lichteffekten
japanische Synchronisation mit deutschen Texten
Volume. 4 Reconnection sehr kurz
in manchen Ingame-Cutscenes sind die Gesichtszüge sehr steif
Kampfsystem und Story entwickeln sich nur sehr langsam, besonders in Vol. 1 Rebirth
die Dungeons und Gebiete sind oft wenig abwechslungsreich, mit wenigen Details
das Kampfsystem fühlt sich etwas steif und alt an, trotz Verbesserung merkt man die PS2-Herkunft des Titels an
Gegner nicht wirklich herausfordernd, teils zu einfach
71
Für Fans der .hack-Reihe

Nicole Wetzel hat .hack//G.U. Last Recode auf der Playstation 4 gespielt.
Das Rezensionsexemplar wurde uns freundlicherweise von Bandai Namco zur Verfügung gestellt.

Nicole Wetzel

Nicole ist praktisch als Zockerin geboren, denn schon mit etwa 3 Jahren fand sie sich vor einer SNES wieder und wuchs somit mit Yoshis's Island und Donkey Kong Country auf. Seither sind Videospiele ihre große Leidenschaft und nicht mehr für sie wegzudenken. Später wurde sie nicht nur von Nintendo sondern auch von der Playstation geprägt, weswegen sich ihr Spektrum um etliche Genre erweiterte.
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