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Review: Life is Strange: Before the Storm – Episode 1 – Erwachen7 min read

1. September 2017 3 min read
Patrick Kirst

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Review: Life is Strange: Before the Storm – Episode 1 – Erwachen7 min read

Reading Time: 3 minutes

Fazit

Puuuh, da ist es wieder. Das Gefühl, dass man unbedingt wissen möchte, wie die Geschichte in Arcadia Bay weitergeht. Bereits in der ersten Episode konnten alle Zweifel, die im Vorfeld da waren, beiseite geschafft werden. Das Spiel strotzt erneut vor Atmosphäre und fühlt sich so an, als ob es direkt aus der Feder der ursprünglichen Macher stammt.

Doch nicht nur die Hauptgeschichte packt euch nach kurzer Zeit, auch die Nebenereignisse, wie ein Pen & Paper-Spiel auf dem Schulhof, sind einfach so großartig eingebaut, dass man immer weiterspielen möchte. Sollten die Entwickler von Deck Nine Games das Niveau bis zum Ende halten können und spannungstechnisch noch ein paar Schippen drauflegen, erwarten uns noch zwei Episoden auf allerhöchsten Niveau. Ich für meinen Teil freue mich darauf!

Caroline ValdenaireZusammen ist man weniger allein. So könnte man das Thema der ersten Episode von Life is Strange: Before the Storm zusammenfassen. Im Prequel zu Life is Strange kehren wir nach Arcadia Bay zurück und lernen, dass es auch vor dem Sturm nicht nur eine schöne heile Welt gab und es doch einfacher ist, diesen Wahnsinn gemeinsam zu bekämpfen.

Wir erleben das Spiel aus der Sicht von Chloe, welche zur schlimmsten Zeit ihres Lebens, nach dem Tod ihres Vaters, durch einen Umzug auch noch ihre beste Freundin Max verloren hat und sich nun – gefühlt – alleine durch das Leben schlagen muss. Während wir auf den ersten Blick das Leben eines Teenagers miterleben, wird schnell klar, dass es hier um sehr viel mehr geht. Chloe muss sich mit einer Einsamkeit auseinandersetzen, die sie niemals kannte. Sie muss mit Entscheidungen anderer Leute leben, die auch ihr Leben beeinträchtigen. Der Verlust ist allgegenwärtig.

Rachel Amber scheint da der nötige Anker zu sein, welcher überraschend in ihr Leben tritt und wortwörtlich einen Sturm der Gefühle auslöst. Manchmal stolpert man unerwartet in das Leben eines anderen und ist dann überrascht, dass man genau auf diesen Menschen gewartet hat. Die unwiderstehliche Anziehungskraft zwischen Chloe und Rachel unterstreicht das, auch wenn beide nicht genau wissen, wie sie damit umgehen sollen. Dies zeigt uns deutlich, dass auch zwei vollkommen unterschiedliche Menschen sich genau das geben können, was der andere gerade braucht. Dass die beiden durch die Worte und Handlungen des anderen wachsen, den Sprung ins Ungewisse wagen und die Vergangenheit hinter sich lassen. Die erste Episode von Life is Strange: Before the Storm ist für beide Protagonistinnen ein titelgebendes Erwachen. Beide durchleben eine schwere Zeit, sie wurden enttäuscht und erlernen trotz aller Widerstände erneut das Vertrauen.

Deck Nine hat das Gefühl von Life is Strange umwerfend eingefangen. Die Wortgefechte, welche anstelle der Zeitreisen das Kernelement des Spiels darstellen, sind spielerisch zwar nicht anspruchsvoll, doch machen sie uns deutlich, mit welchen Dämonen Chloe zu kämpfen hat. Wir lernen, warum sie zu dem Menschen wurde, den wir später kennenlernten und wie ihre Beziehung zu Rachel sie beeinflusst hat. Die bisherigen Andeutungen lassen vorausahnen, dass uns eine Achterbahn der Gefühle bevorsteht.

Life is Strange: Before the Storm - Episode 1 - Erwachen
Before the Storm fängt dort an, wo Life is Strange aufgehört hat. Ihr bekommt sofort eine unglaubliche Atmosphäre und großartige Charaktere serviert. Ein Tipp für jeden Fan von Episoden-Games und Adventures.
Reader Rating2 Votes92
großartiger Stil
atemberaubender Soundtrack
unglaubliche Atmosphäre
Backtalk-Feature
Aufbau der Charaktere
ein wenig spannungsarm
stellenweise steife Animationen
88
Großartig!

Patrick Kirst hat Life is Strange: Before the Storm auf der Playstation 4 gespielt.
Das Rezensionsexemplar wurde uns freundlicherweise von Square Enix zur Verfügung gestellt.

Patrick Kirst

Nintendo is love. Nintendo is life.
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