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Review: The Evil Within: The Consequence – Juli Kidmans Geheimnis wird gelüftet5 min read

28. Mai 2015 4 min read
Kai Seuthe

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Review: The Evil Within: The Consequence – Juli Kidmans Geheimnis wird gelüftet5 min read

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Einen Monat nachdem Bethesda mit The Assignment den ersten DLC herausbrachte, erschien The Evil Within: The Consequence als zweiter DLC, der die Geschichte um Juli Kidman und deren Hintergründe nahtlos fortsetzt. In unserer Review zum Hauptspiel könnt ihr die ausführliche Wertung des Horror-Schockers nachlesen, die Review zu The Evil Within: The Assignment, dem ersten DLC, findet ihr ebenfalls auf unserer Seite. Wer diese Review hier liest, sollte den ersten DLC gespielt haben, um nicht gespoilert zu werden.

The Evil Within The Consequence (45)

Juli Kidmans Geschichte

Juli Kidman ist nicht das, was sie scheint. Als Junior Detective begann sie ihren Job bei der Polizei kurz vor ihrem ersten Einsatz zusammen mit Sebastian Castellanos und Joseph Oda in der Beacon Nervenklinik, in der das Unheil seinen Lauf nahm. Julis Weg trennte sich von den beiden Männern und sie tauchte im Hauptspiel immer mal wieder auf und verwirrte durch ihre Handlungen. Durch den DLC erfahren wir, was es wirklich mit ihr auf sich hat, nämlich, dass sie von Mobius engagiert und in die Polizei eingeschleust wurde, um sich näher mit dem STEM-System zu befassen. Ihr wurde die Aufgabe übertragen, Leslie zu finden, da dieser es ihr unter anderem ermöglichen könne, aus dem STEM-System zu fliehen. Als Doppelagentin hat sie das Privileg von Ruvik nahezu unbehelligt zu bleiben. Sollte sie jedoch ihre Aufgabe nicht erfüllen, hätte dies fürchterliche Konsequenzen. Was für ein Zufall also, dass der zweite DLC The Consequence heißt. Juli schafft es nicht, ihre Aufgabe zu erfüllen, was diverse Gründe hat. Ihr Auftraggeber Mobius ist nicht nur obskur und undurchsichtig, sondern auch gnadenlos unnachsichtig, so dass es an ihr liegt, aus den Fängen dieser unheimlichen Institution zu entkommen.

Aber was ist schon Wahrheit oder Fiktion? Auch bei The Evil Within: The Consequence lässt sich das nie so ganz genau sagen. Trotz Julis eigener Story bleiben wir am Ende teilweise im Unklaren. Aber würde eine völlig aufgedröselte und bis zum Schluss logisch begründete Geschichte zu The Evil Within passen? Nein.

The Evil Within The Consequence (45)

The Assignment endete mit einem Cliffhanger, der zu Beginn dieser neuen Episode simpel aufgelöst wird: Juli erwacht in einem gemütlichen Zimmer, Sonnenlicht scheint herein, Teddybärchen sitzen auf einer Couch. Wurde sie gerettet? Ihre Kleidung ist zerschlissen, Juli scheint selber nicht zu wissen, was eigentlich los ist. Wir sehen uns ein bisschen im Zimmer um und möchten auf den Flur hinaustreten, wobei sich die Räumlichkeiten gleich einer Silent Hill-trächtigen Metamorphose unterziehen und der Eindruck von Frieden und Geborgenheit mit einem Wimpernschlag verschwindet.

The Evil Within The Consequence (8)
Scheinwerferkopf

Und so setzt sich unser Spiel fort. Wir schleichen vornehmlich, ganz wie beim ersten DLC, töten Monster mit der Einweg-Axt und nutzen unseren Verstand, um am Leben zu bleiben. Auch bekommen wir es wieder mit unserem Psycho-Liebling Scheinwerferkopf zu tun, der uns das Blut in den Adern gefrieren lässt. In einer Szene scheint es, als hätte ihn irgendetwas umgebracht, so dass Juli ganz, ganz nah an ihn herantreten kann, um ihn zu untersuchen. Just, als wir den Raum verlassen möchten, schreckt Scheinwerferkopf hoch – offenbar hat er ein Nickerchen gemacht. Wieder beginnt eine Herzinfarkt stimulierende Flucht. Scheinwerferkopf ist das Highlight dieser beiden DLCs. Da verwundert es nicht, dass dieses Monster ursprünglich als Bestandteil des Hauptspiels gedacht war, es aber aus irgendwelchen Gründen nicht hinein geschafft hat.

Kai Seuthe

Kaius spielt seit der Grundschule und wird das auch noch im Altersheim tun. Er ist als Let's Player KiltKaius unterwegs, schreibt Bücher und macht noch viele andere kreative Dinge. Retro-Spiele mag er, Rechtschreibfehler nicht. Darum kümmert er sich auch darum.
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