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Rocket League – Über 110 Millionen Dollar Umsatz3 min read

2. Juni 2016 2 Minimale Lesezeit
Jan Dreeser

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Rocket League – Über 110 Millionen Dollar Umsatz3 min read

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Im Gespräch mit dem US-Magazin Forbes hat der Vizepräsident Jeremy Dunham des Entwicklerstudios Psyonix neue Zahlen zu dem Hitspiel Rocket League herausgegeben. Er spricht darüber, wie viel Umsatz man bis heute erzielt hat, auf welchen Plattformen Rocket League besonders erfolgreich ist und wie die Zukunft für das Spiel aussieht.

Die Zahlen scheinen schier unglaublich: Mittlerweile hat der Überraschungshit Rocket League über 110 Millionen Dollar eingespielt. Die letzten bekannten Zahlen stammen aus dem Dezember 2015, damals waren es noch 70 Millionen. Die Dreistelligkeit ist also mittlerweile geknackt, und wird in der Relation gesehen noch beeindruckender: Die zweijährige Entwicklungszeit hat Psynox „nur“ 2 Millionen Dollar gekostet. Diese Investition hat das Studio mittlerweile um ein Vielfaches multiplizieren können, auch wenn die Entwicklungskosten mittlerweile höher sein dürften aufgrund der fortwährenden Arbeit an dem Autofußballspiel.

Über 5 Millionen Rocket-League-Kopien konnten bisher abgesetzt werden, wenn man alle Versionen für PC, PlayStation 4 und Xbox One zusammenzählt. Über das PlayStation-Plus-Programm kostenlos verteilte Versionen nicht mit eingerechnet. Obendrauf kommen noch einmal 5 Millionen verkaufte DLC-Einheiten. Dunham bemerkt dazu an, dass die Tendenz momentan nach oben zeige – „nicht besonders gewöhnlich für ein zehn Monate altes Spiel“.

Zwischen den drei Plattformen gibt es natürlich Unterschiede: Auf dem PC verkaufen sich die meisten Kopien, auf der PlayStation 4 hingegen gibt es dank damals kostenloser Kopien die meisten aktiven Spieler (42%). Aber auf keiner Plattform läuft Rocket League schlecht: Für die Xbox One ist Rocket League erst seit Februar erhältlich und trotzdem spielen über 22% aller aktiven Spieler auf ihr.

Rocket League profitiert von Gleichbehandlung bei DLC

Ein offenes Geheimnis für Rocket Leagues anhaltenden Erfolg (Die aktiven Spielerzahlen steigen im Moment!) ist die ständige Fortentwicklung, von Psyonix-Präsident Dave Hagewood als „Live-Development“ bezeichnet. Der Plan ist, das Spiel ständig zu erweitern und zu verbessern. Dabei ist es dem Studio wichtig, neue Spielinhalte für alle Spieler verfügbar zu machen. Nur kosmetische Items werden als DLC verkauft. Auf diese Weise ist es Psyonix möglich, neue Spieler zu gewinnen und alte Spieler weiterhin zu unterhalten, während man laufend Kosten wieder hereinholt. Es sei ein „Free-to-Play-Ansatz“, der funktioniere, weil man „grundlegend neues Gameplay“ als kostenlosen DLC anbietet.

So nennt Hagewood den neuesten Spielmodus „Hoops“, in dem man das Autofußball-Konzept auf Basketball erweitert hat, als Beispiel: Man hätte diesen auch als eigenes Spiel veröffentlichen können, stattdessen erschien er als kostenloser DLC für alle Spieler. Zusätzlich gab es dann ein kosmetisches DLC-Paket für knapp 2 Euro, für das man mit der NBA kooperierte. Dies sei Psyonix‘ „Masterplan“: Alle Spieler „einzuschließen“ und ihnen dann optional die Möglichkeit geben, ihr Auto mit kostenlosem Beiwerk zu individualisieren.

Auf diese Weise möchte Psyonix Rocket League noch sehr lange am Leben erhalten. Mund-zu-Mund-Propaganda sei sehr wichtig, und die aktive und unterstützende Community gibt der Strategie Recht. Im Moment arbeitet man auch daran, Rocket League als eSport zu integrieren: Die erste Saison der Rocket League Championship mit einem Preispool von 75.000 Dollar hat im Mai begonnen und das große Finale findet diesen Sommer statt. Vielleicht gibt das Spiel so noch einmal Vollgas.

Jan Dreeser

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