News PC

Steam nimmt kostenpflichtige Mods aus dem Steam Workshop3 min read

28. April 2015 2 Minimale Lesezeit

Steam nimmt kostenpflichtige Mods aus dem Steam Workshop3 min read

Reading Time: 2 minutes

Für gewöhnlich erfreut sich Gabe Newell unter uns Zockern großer Beliebtheit. Sein guter Ruf und dazugehörig der von Steam wurde in den letzten Tagen aber ordentlich angekratzt. Grund dafür war die Einführung von kostenpflichtigen Mods im Steam Workshop von The Elder Scrolls V: Skyrim. Das Feedback von Spielern gestaltete sich aber extrem negativ. Das reichte von simpler Kritik, bis zu eher ausgefallen Aktionen. So war auch die Speerspitze der Trolle von 4chan von der Geschichte eher weniger begeistert und schickte reihenweise schwarze Blätter an Faxgeräte von Steam und Valve.

Steam Workshop

Nun rudert Steam aber zurück und nimmt die entsprechenden Mods aus dem Steam Workshop. Dazu äußert man sich wie folgt:

We’re going to remove the payment feature from the Skyrim workshop. For anyone who spent money on a mod, we’ll be refunding you the complete amount. We talked to the team at Bethesda and they agree.

We’ve done this because it’s clear we didn’t understand exactly what we were doing. We’ve been shipping many features over the years aimed at allowing community creators to receive a share of the rewards, and in the past, they’ve been received well. It’s obvious now that this case is different.

To help you understand why we thought this was a good idea, our main goals were to allow mod makers the opportunity to work on their mods full time if they wanted to, and to encourage developers to provide better support to their mod communities. We thought this would result in better mods for everyone, both free & paid. We wanted more great mods becoming great products, like Dota, Counter-strike, DayZ, and Killing Floor, and we wanted that to happen organically for any mod maker who wanted to take a shot at it.

But we underestimated the differences between our previously successful revenue sharing models, and the addition of paid mods to Skyrim’s workshop. We understand our own game’s communities pretty well, but stepping into an established, years old modding community in Skyrim was probably not the right place to start iterating. We think this made us miss the mark pretty badly, even though we believe there’s a useful feature somewhere here.

Now that you’ve backed a dump truck of feedback onto our inboxes, we’ll be chewing through that, but if you have any further thoughts let us know.

Für die etwas lesefaulen Leute unter euch, eine kurze Zusammenfassung in deutscher Sprache:

  • Wegen dem vielen negativem Feedback, hat man sich entschlossen das System in dieser Form von Steam zu nehmen.
  • Man hielt es grundsätzlich aber für eine gute Idee, welche aktiv Modding fördern sollte.
  • Man hatte auch gehofft dieses System in Spielen wie DOTA, Counter-strike, DayZ und Killing Floor 2 verwenden zu können.
  • Man gibt zu, dass man die gesamte Sache wohl nicht richtig verstanden habe und übereilt gehandelt habe.
  • Man will das Feedback genau analysieren und daraus für die Zukunft seine Schlüsse ziehen.

Abgelehnt wurde dieses System übrigens nicht nur von Spielern. Tripwire Interactive, der Entwickler von Killing Floor 2, hatte kostenpflichtigen Mods ebenfalls eine Absage erteilt. Jüngst änderte man nämlich die Nutzerbestimmungen und dort sprach man ziemlich deutliche Worte:

Your Mods must be distributed for free, period.

So gibt es ein großes Aufatmen innerhalb der Community und wer übrigens bereits Geld für Mods bezahlt hat, der bekommt sein Geld automatisch wieder erstattet.

 

Benjamin Fleschenberg

Benny hat mit der Zockerei angefangen, als man sich auf dem Schulhof noch zwischen SEGA und Nintendo entscheiden musste. Er hat sich für den SEGA Mega Drive entschieden und die Entscheidung bis heute nicht bereut. Mit dem Geld zur Konfirmation gab es dann den ersten eigenen Rechner. Nach wie vor dem Rechenknecht treu ergeben und deshalb hauptsächlich in Genres unterwegs, die dort zu Hause sind.
Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.