News PC

Volle Funktionalität auf Steam nur noch für Kunden2 min read

18. April 2015 2 Minimale Lesezeit

Volle Funktionalität auf Steam nur noch für Kunden2 min read

Reading Time: 2 minutes

Etwas ältere Semester dürften sich noch an eine Zeit vor Steam erinnern. Ja man glaubt es kaum, aber es gab wirklich eine Zeit vor Steam. Da musste man Spiele noch im Laden kaufen und seine Kollegen hat man online über ICQ erreicht.

Inzwischen hat sich Steam nicht nur zum Primus entwickelt, was den Marktplatz für den digitalen Vertrieb von Videospielen angeht, sondern man ist inzwischen mit Spielern aus aller Welt vernetzt. Man unterhält sich mit seinen Freunden, lädt Screenshots hoch, nimmt an Diskussionen in den Foren teil und langsam, aber sicher geht es auch mit Streaming los. Alle diese Dienste stehen für alle Nutzer von Steam kostenlos bereit, zumindest bis jetzt. Ab sofort treten nämlich gewisse Restriktionen in Kraft. Wer davon betroffen ist und wie die aussehen, das erklären wir euch im Detail:

Wer ist von diesen Restriktionen betroffen?
Alle Nutzer, die weniger als 5$ auf Steam ausgegeben haben.

Wie sehen die Beschränkungen für entsprechende Accounts aus?
Gewisse Features werden nicht mehr, oder nur noch eingeschränkt, zur Verfügung stehen. Accounts, die entsprechend eingeschränkt sind, können folgende Dinge nicht tun:

  • Freundschaftsanfragen versenden.
  • Gruppenchats eröffnen.
  • Auf Steam Greenlight abstimmen.
  • Reviews auf Steam veröffentlichen.
  • Inhalte im Steam Workshop veröffentlichen und bewerten.
  • Im Steam Market handeln.
  • Zugriff auf die Steam Web API nehmen.
  • Den Steam Browser nutzen.
  • Den mobilen Chat nutzen.
  • Euer Profil auf Steam aufleveln.
  • Steam Trading Cards sammeln.

Ebenfalls könnt ihr nicht häufig an Diskussionen in Foren auf Steam teilnehmen. Wie das genau mit dem nicht häufig aussehen soll, ist noch nicht bekannt.

Was kann ich tun, wenn mein Account eingeschränkt ist?
Simpel gesagt, müsst ihr 5$ oder mehr ausgegeben. Allerdings gibt es hier mehrere Varianten, die möglich sind:

  • Transferiert 5$ oder mehr als Guthaben auf euren Account.
  • Kauft ein Spiel direkt auf Steam, das 5$ oder mehr kostet.
  • Ein Geschenk auf Steam für eine andere Person im Wert von 5$ oder mehr kaufen.
  • Einlösung einer Gutscheinkarte, die mindestens 5$ Wert ist.

Erwähnenswert ist, dass es immer bei den 5$ bleiben wird. Wer in einer anderen Währung bezahlt, der muss mit dem entsprechenden Umrechnungswert leben. Das kann dann je nach Lage des US Dollars mal mehr oder weniger sein.

Was soll das eigentlich?
Eine Begründung von Steam steht noch aus. Von daher kann man bis jetzt nur etwas spekulieren. Zunächst einmal ist es denkbar, dass Steam seine Dienste nur für Kunden anbieten möchte und wer kein Geld ausgibt, der ist auch kein Kunde. Ebenfalls ist es durchaus möglich, dass man Betrug und Spam einschränken möchte.

Benjamin Fleschenberg

Benny hat mit der Zockerei angefangen, als man sich auf dem Schulhof noch zwischen SEGA und Nintendo entscheiden musste. Er hat sich für den SEGA Mega Drive entschieden und die Entscheidung bis heute nicht bereut. Mit dem Geld zur Konfirmation gab es dann den ersten eigenen Rechner. Nach wie vor dem Rechenknecht treu ergeben und deshalb hauptsächlich in Genres unterwegs, die dort zu Hause sind.
Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.